Mittwoch, 25. Dezember 2013

Bester Film 2013: "Die Tribute von Panem II: Catching Fire"

Zum Jahresende möchte ich euch noch einmal einen unglaublich tollen Film dieses Jahres vorstellen und falls ihr ihn noch nicht gesehen habt, kann ich euch nur empfehlen, ihn euch in den letzten, wohl eher stürmischen Tagen dieses Jahres, noch im Kino anzusehen: Der zweite Teil der Tribute von Panem - Catching Fire.


Nachdem Katniss und Peter die erste Runde der Hungerspiele überstanden haben, lassen die nächsten Probleme leider nicht lange auf sich warten. Nichts ist mit der versprochenen Freiheit und dem schönen Leben, das allen Siegern der Hungerspiele zusteht, denn nicht lange nach den vergangenen Spielen beginnt die Tour der beiden Sieger durch die Distrikte. Diese beginnen sich mittlerweile teilweise gegen das Capitol aufzulehnen und Demonstrationen und Revolten machen sich überall bemerkbar. Katniss hat den Menschen einen Weg gezeigt, sich gegen die unfaire Behandlung der verschiedenen Distrikte aufzulehnen und das motiviert die Menschen und befeuert sie in ihrer Ablehnung der Unterdrückung.
Doch das alles bleibt natürlich nicht unbemerkt und führt dazu, dass Katniss dem Capitol ein Dorn im Auge ist, den es zu vernichten gilt. Strenger wird gegen Verstöße der Regelungen vorgegangen, Strafen werden härter ausgeführt als jemals zuvor und auch die nächsten Hungerspiele lassen nicht lange auf sich warten...


Der zweite Teil der Hunger Games Trilogie ist meiner Ansicht nach noch beeindruckender als der erste Teil und nebenbei hält der Regisseur sich in diesem Teil noch genauer an die Buchvorlage. Selten werden Bücher so gut in Filme umgesetzt wie in dieser Verfilmung. Man hat an keiner Stelle das Gefühl, wesentliche Elemente zu vermissen oder mehr Details sehen zu müssen, denn der Film ist absolut rund gestaltet und lässt keine wichtigen Szenen aus. Im Gegenteil: Er zeigt viel genauer das Aufkommen der Revolten und die Reaktionen des Capitols. Dies macht den Film natürlich auch mit seinen 146 Minuten relativ lang, doch an keiner Stelle zieht sich der Film in die Länge.

Ein rundum gelungener Film, den ich euch allen nur empfehlen kann! Und falls ihr Teil 1 noch nicht kennt, so findet ihr eine Rezension zu Buch und Film an dieser Stelle.


Und damit wünsche ich euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!


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Das verwendete Poster zu "Catching Fire" stammt von der englischen Wikipedia und wird hier im Rahmen der "rational use"-Lizenz der United States Copyright Law verwendet, die besagt, dass man eine niedrig skalierte Version der Filmposter verwenden darf, um kritische Kommentare zum zugehörigen Film entsprechend zu kennzeichnen.

The used poster is taken from English Wikipedia website and used under rational use under United States copyright law as it is used scaled-down to provide critical commentary on the corresponding movie "Catching Fire".

Sonntag, 8. Dezember 2013

Adventsstress oder Gemütlichkeit?


Wie sieht es bei euch aus? Nutzt ihr die Adventszeit, um auf den letzten Drücker noch all das zu erledigen, das ihr im Laufe des Jahres nicht geschafft habt? Habt ihr Stress auf der Arbeit? Macht ihr euch Stress beim Weihnachtseinkauf? Oder geht ihr es ruhig an und genießt die Stille der Adventszeit? Schlendert ihr über Weihnachtsmärkte, genießt ihr leckere Plätzchen und Lebkuchen und sitzt bei Regenwetter und Sturm zwischen Kerzen und lest ein schönes Buch?

Letzteres ist bei mir bisher leider eindeutig zu kurz gekommen, aber das bringt wohl jede Ausbildung so mit sich. Aber es wird ruhiger und langsam nimmt die Arbeit wieder ab. Weihnachten nähert sich. Die Vorfreude kommt immer mehr auf. Man merkt, dass immer weniger auf einen zukommt - die Ferien winken schon. Heute konnte ich sogar ganz in Ruhe und ohne jegliches schlechtes Gewissen über einen kleinen Weihnachtsmarkt in Schloß Neuhaus schlendern und das ein oder andere Kunstgewerbe bestaunen - und erwerben. Irgendwie gehört das doch zur Weihnachtszeit dazu, oder? Sich die Zeit nehmen, einmal gemütlich herumzuschlendern - ohne Ziel, ohne Zweck. Einfach nur genießen. Oder aber gemütlich Zuhause auf dem Sofa zu sitzen, einen Weihnachtsfilm schauen oder ein schönes Buch lesen, dabei etwas Kerzenlicht und leckere Weihnachtsplätzchen. 
Auch der Einkauf von Geschenken sollte keinen Stress verursachen. Warum auch? Früh genug alle nach Wünschen fragen und beim Schlendern vielleicht das ein oder andere entdecken, das Freund oder Freundin, Mann oder Frau, Kind oder sonstige Verwandtschaft erfreut. 

Ich wünsche euch, dass ihr die letzten Wochen des Jahres mit Ruhe und Gelassenheit begehen könnt und euch nicht vom Advents- und Weihnachtsstress übermannen lasst. Genießt die Zeit, denn schon bald ist das Lichtermeer wieder vorbei und der triste Januar beginnt...

So wünsche ich euch mit einem kleinen Adventsspruch von Gudrun Kropp einen schönen 2. Advent!
Advent ist, wenn Kinderaugen
wieder zu strahlen beginnen
und wir uns anstecken lassen
von der Vorfreude auf Weihnachten.
(Gudrun Kropp, Lyrikerin, Aphoristikerin, Kinder- und Sachbuchautorin)

Sonntag, 1. Dezember 2013

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...

"Das Licht ist ein Symbol des Lebens und der Freude"
(Honoré de Balzac)
Auch wenn es in diesem Jahr auf meinem Blog keinen Adventskalender gibt, so möchte ich euch aber wenigstens eine wundervolle Adventszeit wünschen. Ich hoffe, dass ihr in den nächsten 3 1/2 Wochen bis Weihnachten eine gemütliche und möglichst ruhige Zeit verbringt und weder auf der Arbeit, noch in der Schule oder Uni, noch beim Weihnachtseinkauf zu viel Stress habt. Nehmt euch die Zeit, euch auch einmal abends in Ruhe hinzusetzen und das Kerzenlicht auf dem Adventskranz zu genießen, während ihr vielleicht ein tolles Buch zur Hand nehmt oder einen schönen Film schaut.

Wenn ihr aber gerne von Weihnachtsaktionen profitieren möchtet, kann ich euch die folgenden beiden Aktionen nur ans Herz legen. Beide Bloggerinnen haben einen tollen Blog, der sich zu lesen lohnt und ihre Aktionen sind immer wieder tolle:

Zum einen wäre das der Blogger-Adventskalender des Tintenhain-Blogs mit Büchertipps, Rezepten, Weihnachtsideen und Verlosungen. Im letzten Jahr war der Kalender spitze und auch diesmal sind wieder viele tolle Blogs dabei.

Zum anderen bietet Nadine von "Dreierlei Liebelei" ein Weihnachts-Special an. Auf ihrem tollen Blog lohnt es sich definitiv vorbeizuschauen, denn ihre Beiträge über Rezepte, DIY und Events mit tollen Fotos sind immer wieder schön zu lesen. Das Weihnachtsspecial zum ersten Advent ist übrigens eine Weihnachtsverlosung...

Und damit wünsche ich euch eine schöne und besinnliche Adventszeit!

Dienstag, 26. November 2013

Ein Gott kehrt zurück in unsere Welt: Thor - The Dark Kingdom


Eines Tages würde er zurückkehren. Er hatte es versprochen! Doch nun wartet Jane Foster bereits seit zwei Jahren vergeblich auf seine Rückkehr. Und dabei war er definitiv auf der Erde, hatte er doch mit den Avengers gekämpft. Da ihre Hoffnungen immer weiter schwinden, beginnt Jane sich mit anderen Männern zu treffen. Währenddessen versucht Thor in den neuen Welten Ordnung in das Chaos zu bringen, das Loki durch seinen Angriff auf der Erde veranstaltet hat. Dieser sitzt übrigens mittlerweile in Asgard im Knast fest und fristet dort ein eher trauriges Dasein ohne viele Annehmlichkeiten... 

Thor hingegen hat einiges zu tun, doch auch er hat Jane nie vergessen und erkundigt sich regelmäßig nach ihr - natürlich ohne deren Wissen. Und so erfährt er es auch schnell, als Jane für kurze Zeit von der Erde verschwindet. Spurlos. Okay... komisch? Menschen verschwinden nicht einfach von der Erde? Korrekt, denn das denkt auch Thor und so reist er umgehend zu seiner Geliebten auf die Erde (oder auch nach Midgard, wenn euch das besser gefällt...). Defakto dauert es jedenfalls nicht lange, bis festgestellt wird, dass eine uralte Macht von Jane Besitz ergriffen hat. Eine Macht, die vor tausenden von Jahren durch einen Dunkelelfen - Malekith - erschaffen wurde und nur dem Zweck dienen soll, die Welten in Dunkelheit zu stürzen: Der Äther. Mit ihm erwachen die alten Dunkelelfen, allen voran ihr alter Anführer Malekith, aus einem Tiefschlaf und beginnen sogleich nach ihrer alten Macht und der Kontrolle des Äthers zu streben. Doch natürlich haben sie die Rechnung ohne den Wirt... ähm... entschuldigt bitte, Thor (natürlich!) gemacht. 

Jepp, ich gebe zu, etwas vorhersehbar. Und nicht unbedingt ungewöhnlich für Superhelden... oder auch "Gott"-Filme. Aber mal ehrlich? Cool ist es allemal wenn wieder einmal ein übler Schurke (oder eben Dunkelf) versucht die Welt(en) für sich einzunehmen und zu zerstören. Und ebenso cool ist natürlich ein Hammer-schmeißender Thor, der um alles in der Welt... nein sry - der Welten - alles retten und toll machen will. Zwar schmeißt er jetzt nicht mehr mit Bierkrügen um sich, doch ansonsten hat sich unser Held nicht viel verändert und somit könnt ihr im aktuellen 2. Thor-Film "Thor - The Dark Kingdom" mitverfolgen, wie Thor, Jane und ihre Freunde dieses Mal die Welt(en) retten. Und einer stiehlt allen mit seinen genialen Sprüchen diesmal die Show: Thors Adoptivbruder Loki, den man leider für den Kampf gegen die Dunkelelfen aus seiner Gefangenschaft befreien muss. Dies erfreut zwar Thor nicht gerade, doch wird der Zuschauer definitiv seinen Spaß an dem Chaosgott haben.

Erneut zeigt Marvel mit "Thor" einen actiongeladenen, spannenden Film mit beeindruckenden (3D-)Effekten, tollen Bildern und einer gefühlvollen Story, die mal wieder am Ende auf weitere Marvel-Filme neugierig macht. Denn auch bei diesem Marvel-Film gilt wie üblich: Sitzen bleiben bis auch der letzte Abspann durchgelaufen ist!

Und damit der Tradition genüge getan wird, hier natürlich wieder ein Trailer für euch:

  
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Das verwendete Poster zu "Thor - The Dark World" stammt von der englischen Wikipedia und wird hier im Rahmen der "rational use"-Lizenz der United States Copyright Law verwendet, die besagt, dass man eine niedrig skalierte Version der Filmposter verwenden darf, um kritische Kommentare zum zugehörigen Film entsprechend zu kennzeichnen.

The used poster is taken from English Wikipedia website and used under rational use under United States copyright law as it is used scaled-down to provide critical commentary on the corresponding movie "Upside Down".

Sonntag, 10. November 2013

Neues aus der Hexenküche - Makronen mit Karamell



Nein, bei mir hat Weihnachten noch nicht angefangen, aber Makronen müssen ja nicht immer weihnachtlich sein, richtig? In diesem Fall sind sie vor allem sehr mandelig und sehr süß. Und - für mich ganz wichtig - enthalten kein Kokos! (Hatte ich erwähnt, dass ich kein Kokosfan bin? Jetzt wisst ihr es...)

Was also braucht ihr für diese Leckerei aus der Hexenküche?
  • 150g gehackte Mandeln
  • 50g Puderzucker
  • 1 Eiweiß
  • 125g Zucker
  • 10g Butter
Die Mandeln verrührt ihr mit dem Puderzucker und dem Eiweiß, bis ein irgendwie angenehmer Teig entsteht. Im Orginalrezept heißt es, er solle geschmeidig werden, wie das allerdings mit gehackten Mandeln funktionieren soll, ist mir ein Rätsel, entsprechend sieht er bei mir auch nachher noch sehr mandelig aus, aber das sollte passen, denn die Makronen schmecken trotzdem sehr lecker!

Sieht der Teig gut aus, formt ihr kleine Kreise aus ihm und legt diese auf ein Backblech mit Backpapier. Achtung: Klebrige Angelegenheit! 

Als nächstes nehmt ihr den Zucker und füllt ihn in einen Topf, dazu gebt ihr 100ml Wasser. Laut Rezept soll diese Mischung nun 10 Minuten bei mittlerer Hitze kochen und da soll Karamell herauskommen. Mmmh... also karamellähnlich sah das bei mir nicht aus, ich würde das eher als Zuckersirup bezeichnen und das änderte sich auch nach weiteren 10 Minuten nicht wirklich. Gut, gibt es halt Zuckersirup auf die Makronen! Doch vorher kommt noch die Butter in die Mischung, wird verrührt und dann kann das Ganze auf die Makronen aufgetragen werden.
Jetzt kommt das Blech noch für 12 Minuten in einen 170° (bzw. bei Umluft 150°) heißen Backofen und dann ist das Hexendessert fertig... 

Etwas abkühlen lassen, vom Blech nehmen... und genießen!

Sehr lecker - auch wenn aus dem Karamell ein Sirup wurde. Wenn jemand von euch noch eine Idee hat, wie ich demnächst tatsächlich Karamell anstelle von Zuckersirup erhalten kann, so würde ich mich sehr über einen Hinweis z.B. in den Kommentaren freuen!


Das Originalrezept stammt aus dem wundervollen Kochbuch "Meine geheime Dessert-Hexenküche" von Brigitte Bulard-Cordeau, welches ich im Januar hier vorstellte.


Freitag, 25. Oktober 2013

Schenke Kindern in Osteuropa Hoffnung

... und beteilige dich an der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton".

Wieder ist ein Jahr vergangenen und Weihnachten rückt näher. Man erkennt das ja mindestens daran, dass die Supermärkte bereits mit Lebkuchen und Dominosteinen gut ausgestattet sind ;)
Aber auch in anderen Läden kommen immer mehr Weihnachtsschmuck, Weihnachtsbücher und Weihnachtsgeschenke auf die Ladentheken und wir fangen langsam an, über Geschenke nachzudenken... Naja gut, vielleicht denken wir auch häufig, dass das alles zu früh ist, aber für Weihnachten im Schuhkarton sollte man langsam aktiv werden, denn die Geschenke für Kinder in armen Ländern müssen bis zum 15. November an den Sammelstellen (die nächste Sammelstelle in eurer Nähe findet ihr hier) abgegeben werden.


Ich habe bereits im vergangenen Jahr über Weihnachten im Schuhkarton berichtet (hier). In diesem Bericht stellte ich euch auch meinen Karton vor, sodass ihr euch dort gerne Anregungen holen könnt. Doch möchte ich für meine neuen Leser noch einmal kurz auf die wichtigsten Punkte eingehen und die Aktion kurz vorstellen:

Weihnachten im Schuhkarton wird von "Geschenke der Hoffnung" in Zusammenarbeit mit der internationalen Organisation Samaritarian's Purse organisiert. Seit 1996 verschickt die Organisation Weihnachtspäckchen aus dem deutschsprachigen Raum in die Welt - v.a. in näher gelegene Länder, da dies den Transport vereinfacht, während Samaritarian's Purse sich um andere Länder und deren "Nachbarn" kümmert.
Jeder darf Päckchen packen und diese bei Sammelstellen in ganz Deutschland abgeben, wobei man auf seinem Päckchen Altersgruppen (2-4, 5-9 oder 10-14 Jahre) und Geschlecht des Empfängerkindes angeben sollte. Diese Päckchen werden dann mit spendenfinanzierten LKWs in die Empfängerländer gebracht und an christliche Gemeinden verschiedener Konfessionen übergeben. In ihren Gemeinden organisieren die ehrenamtlichen Mitarbeiter dann die Verteilung der Geschenke an Kinder bedürftiger Familien. Außerdem wird gemeinsam ein wenig Weihnachten gefeiert. Diese christlichen Rahmenbedingungen sind für die Verteilung allerdings unerheblich. Niemand wird gezwungen, an der Weihnachtsfeier teilzunehmen oder sich christliche Geschichten anzuhören. Ohne jede Bedingung werden die Päckchen an bedürftige Kinder verteilt. Alle weiteren Aktionen sind freiwillig und sollen dazu dienen, armen Familien Hoffnung und Liebe zu spenden.


Falls ihr einen Einblick in die Impressionen vom vergangenen Jahr erhalten möchtet, findet ihr (neben den oben gezeigten Fotos) hier das Impressionenvideo von "Geschenke der Hoffnung" aus dem vergangenen Jahr:

Weitere Informationen zur Aktion erhaltet ihr auf der Internetseite von "Weihnachten im Schuhkarton". Dort findet ihr auch weitere Tipps zum Packen des Schuhkartons, sowie Hinweise, welche Gegenstände aus zollrechtlichen und kulturellen Gründen im Päckchen enthalten sein dürfen - und welche nicht. (Hier geht es direkt zu diesen Informationen. Und hier gibt es die Etiketten für die Päckchen.)


Viel Spaß beim Packen der Geschenke und beim Verschenken!

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Die Bilder stammen aus dem Pressebereich von "Geschenke der Hoffnung".

Sonntag, 20. Oktober 2013

Hinter den Kulissen des modernen London steckt viel mehr...

Lass dich verzaubern von der Welt hinter diesen Kulissen im Roman "Die Flüsse von London" von Ben Aaronovitch!

Ben Aaronovitch: Die Flüsse von London
Deutscher Taschenbuch Verlag
Taschenbuch: 9,95 €
Standet ihr schon einmal um sechs Uhr morgens bei eiskaltem Wetter am Covent Garden herum? Nicht? Vielleicht solltet ihr das einmal versuchen, denn dann könntet ihr sogar einem Geist begegnen... Wobei das eher unwahrscheinlich ist, denn dieser Geist zeigt sich aus irgendeinem Grund nur dem frisch gebackenen Police Constable Peter Grant. Jener ist davon natürlich nicht allzu sehr begeistert und glaubt jenem angeblichen Geist definitiv nicht, dass er tatsächlich tot sein soll. Denn eines steht doch mal definitiv fest: Geister gibt es nicht... oder doch? Immerhin kann dieser Geist Peter sogar beweisen, dass er tot ist. Ungünstig... Tote können ja bekanntlich nicht sprechen. Dieser Sache muss Peter Grant unbedingt nachgehen. Und so kommt es, dass ihm ein sehr ungewöhnliches Karriereangebot gemacht wird: Polizeiinspektor Thomas Nightingale bietet Peter einen Platz als sein Assistent an. Das ist ungewöhnlich, denn seit Jahren hat Nightingale keinen Constable mehr aufgenommen... und erst recht keinen Zauberlehrling ausgebildet... und genau das hat er mit Constable Grant vor.
Eine solche Chance des Übernatürlichen und Magischen lässt sich der neugierige Constable nicht entgehen und schon bald wird er immer tiefer hineingezogen in die magische Welt Londons und wird zuständig für alle übernatürlichen Fälle der Stadt.

Der Roman erinnert ein wenig an eine Harry Potter Version für Erwachsene und so ähnlich ist es auch. Das Buch ist spannend geschrieben und zeichnet sich besonders durch lustige und spannende Dialoge aus. Mit Grant versucht der Leser sich in dem übernatürlichen Leben der britischen Hauptstadt zurecht zu finden und neue Erkenntnisse über die Besonderheiten dieser Welt zu erlernen. Währenddessen steht ein Mordfall im Vordergrund des Geschehens, der immer spannender und verzwickter wird. Dann haben auch noch der Themsegott und die Themsegöttin Streit und ein Nest von Vampiren muss zerschlagen werden.

Der Roman ist spannend und zieht jeden Leser in seinen Bann! Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gern Fantasy-Literatur liest, aber auch Leser, die der traditionellen Fantasy nicht so zugeneigt sind und vielleicht lieber Kriminalromane lesen, kommen hier bei mysteriösen Mordfällen auf ihre Kosten, denn immerhin ist Peter Grant nicht nur ein Zauberlehrling, sondern in erster Linie ein ausgebildeter Police Constable, dem die Magie doch ein wenig suspekt ist...
Doch einen Malus hat der ansonsten witzige und spannende Roman: Das letzte Viertel zieht sich enorm in die Länge... Den Teil hätte der Herr Aaronovitch gern ein wenig kürzer gestalten können, denn irgendwann ist die Spannung dann doch raus und man wünscht sich endlich eine Auflösung des Falles...

Nichtsdestotrotz: Ein tolles Buch, das ich gerne weiterempfehle! Und wer auf den Geschmack gekommen ist, findet auf der Internetseite des dtv eine Leseprobe.

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Buchcover aus dem Pressebereich des dtv. "Die Flüsse von London" direkt beim dtv gibt es hier.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Rakka-Takka... Julie entdeckt die Metal-Welt


Schon einmal auf einem Metal-Konzert gewesen? Nein? Ich bis Freitag auch nicht... und es war eigentlich auch bis Freitag etwas, was ich definitiv noch nie vorhatte, denn eigentlich stehe ich nicht auf schwarz gekleidete Typen, die herumspringen und "RAKKA TAKKA - MOTHERF***ER" schreien... Um genau zu sein, bin ich eigentlich überhaupt kein großartiger Musikfan. Ein bisschen Radio oder die ein oder andere CD im Auto und das war es auch so ziemlich. Die einzigen Bands, die ich gehört habe, traten meist auf kostenlosen Open-Air-Festivals auf, bei denen die Menschen eher weniger völlig austicken...


Wie um alles in der Welt so jemand wie ich dann gerade auf ein Metal-Konzert kommt?
Nun recht einfach: Mein Freund erkundigte sich bei mir, ob wir die Karten seiner Eltern übernehmen wollten, die sonst verfallen würden. Allerdings hieß es zuerst "Hast du Lust auf ein Acapella-Konzert?" und da ihr ja wisst, dass ich ganz gern Acapella höre, sagte ich natürlich zu. Einige Minuten später kam dann aber noch der Nachsatz: "Achja, das ist kein normales Acapella, sondern Acapella Rock & Metal."
Öhm... "WTF?!" denkt ihr jetzt bestimmt, denn genau das war auch mein erster Gedanke, denn wie im alles in der Welt will eine Acappela-Band Metal spielen? Nicht, dass ich jetzt der große Metalfan wäre (wie bereits erwähnt), aber immerhin weiß ich, dass die Gitarrensoli von Nightwish und Co ziiiiiiiemlich lang und ziiiiiiiiemlich krass sind. Auf der einen Seite stand nun also ein bisschen die Skepsis: Wollte ich wirklich auf ein Metalkonzert? Aber auf der anderen Seite stand die große Neugierde: Wie um alles in der Welt sollte das bitte funktionieren? Acapella und Metal in einem?

Entsprechend machten wir uns fertig - für das erste Metal-Konzert unseres Lebens. Was zieht man da an, damit man nicht auffällt? Ah, ja... schwarz - dann kann ja nichts schief gehen, richtig? So dachten zumindest mein Freund und ich - und liefen damit ganz gut, denn im Gegensatz zu anderen "Zufallsgästen" in orange und rot fielen wir in unserem schwarz nicht ganz so auf und stachen v.a. nicht aus der Menge heraus. Die übrigens machte einen Großteil der "Faszination" des Metal-Konzerts aus. Schon einmal gesehen, wie so etwas ist? Oder besser: Schon einmal die Klichées gehört? Nicht? Darf ich? Dann stellt es euch folgendermaßen vor:
Person Unbekannt schreit:
RAKKA-TAKKA!
Masse in schwarzen Klamotten schreit zurück:
MOTHERF***ER!
Person Unbekannt brüllt erneut:
RAKKA-TAKKA!
Und ja, Menge in schwarz schreit erneut zurück.... Naja hatten wir schon... Wobei... nein, das muss ich definitiv weiterführen, denn diese merkwürdige Person X und Menge "Schwarz" hörte tatsächlich nicht auf zu schreien, so lange sie niemand unterbrach. Im Ernst! Das Einzige, das X und Schwarz zum Stoppen bringen konnte, war die Band, die zwischenzeitlich eingetroffen war und loslegen wollte - nicht, dass ich zu diesem Zeitpunkt RAKKA-TAKKA zum letzten Mal an diesem Abend hörte... Doch schauen wir uns erstmal die Band an:


Bestehend aus einem Schlagzeuger und fünf Sängern machte VAN CANTO sehr schnell richtig gute Stimmung im Saal! Mit einer tollen Abwechslung aus sehr klichéehaften Metal-Songs und ruhigen Balladen, sowohl eigenen als auch gecoverten Songs schaffen sie es, das Publikum - ob Metalfans oder auch nicht - in ihren Bann zu schlagen. Nicht lange dauerte es, bis alle mitklatschten und nach immer mehr Zugaben riefen. Und hatte die Band einmal kurz Durst, half ein Ruf nach "RAKKA-TAKKA" und schon hatte die Band mindestens 10 Minuten ihre Ruhe...
Ich glaube, beeindruckt haben mich vor allem die Acapella-Gitarrensoli. Ich hätte ja nicht erwartet, dass das Ganze tatsächlich so authentisch klingt und man sich quasi die Gitarren echt vorstellen kann.

Aber... es war tatsächlich ziemlich cool! Auch wenn es Live doch um einiges cooler klang, habe ich hier mal ein Youtube-Beispiel des VAN CANTO-Songs "Wishmaster" für euch - natürlich mit "Gitarren"soli ohne Gitarre, denn das einzige Instrument der Band ist ein Schlagzeug!


So und jetzt stelle man sich mich mitten drin vor... äähm... ja :-D Wenn ihr mir schon länger folgt, werdet ihr wissen, dass ich defintiv nicht der MOTHERF***ER-schreiende Typ Mensch bin... Aber Spaß hatte ich trotzdem - übrigens vor allem auch am Publikum, denn beobachtet mal von etwas weiter hinten eine Menge, die ernsthaft einfach nicht aufhört, sich gegenseitig mit RAKKA TAKKA - MOTHER... naja hatten wir schon... diesem Spruch jedenfalls anzuschreien! Und das konnten die ernsthaft ewig durchhalten! Könnt ihr euch das vorstellen? Und während der Songs wurde herumgehüpft, Haare wurden herumgewirbelt (JA - TATSACHE!) und es wurde ge... äähm... wie hieß das? AH! Pogen... Bitte was? Ja... genau... so verständnislos schaute ich auch drein... Wikipedia sagt dazu:
"Der Pogo ist ein Tanz, der seine Ursprünge in der Punkszene der 1970er-Jahre hat. Der Begriff 'Pogo' wird auch für unterschiedliche Arten des Tanzes in der Punk-Szene oder Sub-Genres des Punks und Alternative Rock verwendet." (http://de.wikipedia.org/wiki/Pogo)
Ah... ja... Tanz? Wie bitte?! Ich versuche mal zu veranschaulichen, wie das Ganze aussah:
Person X rempelt Person Y an und springt dabei wild durch die Gegend. Person Y rempelt dann herumspringend Person Z an usw...
So zumindest wirkte dieser "Tanz" auf mich - und ehrlich gesagt, war ich ganz froh, etwas weiter weg zu stehen, da ich zumindest vermute, dass dieser "Tanz" (*hust*) ziemlich weh tun kann! Deren blaue Flecke wollte ich zumindest nachher nicht haben... Aber aus meiner Entfernung hatte ich zumindest die Chance mich blendend zu amüsieren ;-)

Mein Fazit des VAN CANTO - Abends

Die Musik war überraschend gut und ziemlich abwechslungsreich. Von schnell und das für mich bisher "Metal-Typische" bis langsam und viel Inhalt, gab es so ziemlich alles. Die Band machte Spaß und Stimmung im Saal, sodass schnell alle mitklatschten und ihren Spaß hatten (v.a. die Pogo-Leute... *hust*). Die Gitarrensoli in Acapella-Variante waren ziemlich cool und echt gut umgesetzt. Also: Lohnt sich durchaus und ist sicherlich mal eine Möglichkeit "Metal" zu erleben, ohne gleich... mmh... der vollen Ladung (!?) des Heavy Metals ausgesetzt zu sein. Auf alle Fälle spannend... auch die Beobachtung von RAKKA-TAKKA-schreienden Menschen!

Mittwoch, 11. September 2013

Unterschätzt: Upside Down - Romantischer SciFi mit Kirsten Dunst und Jim Sturgess


Einige Filme werden beworben und beworben und man hat das Gefühl nach diversen Trailern im Kino, im Fernsehen und im Internet bereits den kompletten Film - oder zumindest alle spannenden und interessanten Szenen - zu kennen, bevor man überhaupt den Film selbst gesehen hat. So zumindest erging es mir in letzter Zeit mit Elysium, Percy Jackson, Wolverine oder auch Ich - Einfach unverbesserlich II.
Ganz anders war es mit dem Film "Upside Down". Schon einmal davon gehört? Nein? Gut, ich nämlich auch nicht... oder konkreter: Nicht bevor ich ihn im Kino gesehen habe. Als ich gefragt wurde, ob ich den Film sehen wollte, schaute ich durchaus ein bisschen dumm aus der Wäsche, weiß ich doch normalerweise über die neuesten SciFi's und Dystopien Bescheid. So nicht bei "Upside Down". Außerdem wurde er auch in eher wenigen Kinos gezeigt und überhaupt nicht beworben. Doch nachdem ich ein wenig gesucht hatte, wurde ich natürlich fündig. Kritiken - eher mäßig. Aber was solls? Probieren geht über studieren und schon saß ich in dieser eher unbekannten SciFi-Romanze im Kino.

Adam, der Protagonist dieses SciFi's erzählt zu Beginn des Films von der einzigartigen "Dualen Gravitation" seines Planeten. Bitte was? Duale Gravitation? Was um alles in der Welt ist das denn? Es ist recht einfach. Adams Leben umgibt nicht nur ein sondern gleich zwei Planeten, die direkt nebeneinander liegen und auch nebeneinander existieren. Hierbei hat jeder Planet seine eigene Gravitation. Dieses Phänomen hat seine ganz eigenen Regeln. Drei Regeln, um es genau zu nehmen:
1. Alles wird von der Welt angezogen, von der es kommt - nicht von der anderen.
2. Ein Objekt kann auch auf der anderen Welt genutzt werden und wird dadurch zu inverser Materie.
3. Nach einiger Zeit des Kontakts fängt die inverse Materie an zu brennen.

Die beiden Welten unterscheiden sich vor allem durch ihren Reichtum. Adam lebt in der Unteren Welt, welche durch die Obere Welt ausgebeutet wird. Alle Reichen leben auf der oberen Welt, während die Armen auf der unteren leben. Adams Eltern kamen bei einem Unfall ums Leben, welcher durch die Ressourcenausbeutung der Unteren Welt durch die Obere Welt herbeigeführt wurde. Entsprechend wuchs Adam in einem Weisenhaus der Unteren Welt auf. Nur an einigen Wochenenden durfte er zu seiner Großtante aufs Land fahren. Diese Wochenenden liebte der kleine Adam, denn seine Großtante hatte wunderbare Rezepte: Sie kochte fliegende Pfannkuchen aus dem Nektar von pinken Bienen, die auf beiden Welten lebten. Außerdem war in der Nähe des Hauses seiner Großtante ein Berg, der ganz nah an einen Berg auf der Oberen Welt heran kam.

Dort begegnete Adam eines Tages der jungen Eden und eine Liebesbeziehung entwickelte sich zwischen den beiden, bis sie entdeckt wurden... Denn Beziehungen zwischen den Welten waren strikt untersagt. Eden stürzte von der Unteren Welt auf ihre Welt und zehn Jahre lang hörte Adam nichts mehr von seiner Geliebten... Doch eines Tages erblickte er sie im Fernsehen der Oberen Welt...

 Die Idee des Films ist klasse und lädt den Zuschauer dazu ein, eine unglaubliche Welt kennen zu lernen, in der Gravitation von entscheidender Bedeutung ist. Die Bilder der Welten, die einander entgegen stehen sind wirklich beeindruckend und machen den großen Reiz dieses Films aus.
Leider muss ich den Kritikern allerdings Recht geben: Man hätte so viel mehr aus diesem Film machen können! Die Idee bietet eine wunderbare Grundlage für eine grandiose Dystopie, die leider nicht einmal im Ansatz ausgereizt wird. Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei diesem SciFi um eine Romanze und genau das ist auch der Schwerpunkt des Films: Die Frage, ob und wie Adam und Eden zusammen sein können, wenn sie durch Gravitation immer von der anderen Welt zurückgezogen werden und die Gefahr besteht, dass sie nach einiger Zeit auf der anderen Welt zu brennen beginnen... Die Probleme der Ausbeutung der Unteren Welt werden nur ganz leicht angerissen und stehen sonst leider völlig im Hintergrund der Geschichte. Ein bisschen weniger Liebesfilm und ein wenig mehr Sozialkritik hätte diesem Film eindeutig nicht geschadet. 

Trotz allem finde ich, dass der Film unterschätzt wird, da er definitiv nicht so schlecht ist, dass ihn keiner sehen sollte... Im Gegenteil: Wer Liebesfilme und tolle Filmaufnahmen mag, wird von diesem Film absolut begeistert sein! Wenn man seine Anforderungen an den sozialkritischen Part des Filmes zurückschraubt und einfach nur tolle, faszinierende Bilder genießen will und eine schöne Liebesgeschichte dabei erleben möchte, der greift trifft hier definitiv die richtige Wahl. Ein schöner Film mit unglaublich tollen Bildern zweier Welten, die jeweils ihre eigene Gravitation haben... 

 Und damit ihr euch das mit der Gravitation und den eindrucksvollen Bildern auch ein wenig vorstellen könnt, darf natürlich auch bei diesem Review ein Trailer nicht fehlen - erst Recht, weil man diesen Trailer sonst fast nie zu sehen bekommt.




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Das verwendete Poster zu "Upside Down" stammt von der englischen Wikipedia und wird hier im Rahmen der "rational use"-Lizenz der United States Copyright Law verwendet, die besagt, dass man eine niedrig skalierte Version der Filmposter verwenden darf, um kritische Kommentare zum zugehörigen Film entsprechend zu kennzeichnen.

The used poster is taken from English Wikipedia website and used under rational use under United States copyright law as it is used scaled-down to provide critical commentary on the corresponding movie "Upside Down".

Montag, 19. August 2013

Kerstin Gier: Silber - Das erste Buch der Träume


Kerstin Gier: Silber - Das erste Buch der Träume
Fischer FJB - Verlag
Hardcover-Ausgabe: 18,99 €
Liv ist ganz schön fertig, als sie an diesem Abend ins Bett geht. Sie hat gerade erfahren, dass ihre Mum tatsächlich mit Ernest Spencer zusammen ziehen wird - und natürlich mit seinen beiden Kindern, Grayson und Florence. Die beiden Zwillinge sind etwas älter als Liv und gehören der "High Society" ihrer Schule an. Im Tittle-Tattle-Blog sind sie beliebte "Darsteller". Wo immer Grayson mit seinen Freunden auftaucht, steht die Schule still. Und mit dem soll Liv jetzt zusammen leben und verwandt sein? Aber immerhin ist er ganz nett und leiht Liv nach einem Missgeschick seinen Pullover. 
Völlig fertig geht diese damit abends auch gleich ins Bett, nur um daraufhin einen sehr, sehr merkwürdigen Traum zu haben:
Es ist mitten in der Nacht und Liv landet zusammen mit ihrem zukünftigen Stiefbruder auf dem Highgate Cemetry Friedhof von London. Da sie gerade eben erst nach London gekommen ist, hat sie diesen noch nie gesehen, doch erscheint er ihr im Traum wahnsinnig real - genauso wie auch Grayson und seine drei Freunde. Und dann üben die vier auch noch ein Ritual in Liv's Traum aus! Was soll denn der Quatsch? 
Am nächsten Morgen ist Liv ziemlich überrascht, als sie feststellt, dass sie sich an jedes Detail ihres Traumes erinnern kann - und noch merkwürdiger wird es, als die Jungs in der Schule scheinbar genau wissen, was Liv im Traum zu ihnen gesagt hat. Dabei ist sie sich ganz sicher, dass sie ihnen das in der Realität noch nicht mitgeteilt hat! Liv's Interesse ist auf alle Fälle geweckt und sie setzt sich sofort daran hinter die Lösung dieses Rätsels zu kommen. Auf was sie sich damit allerdings alles einlässt, das kann sie natürlich vorher nicht wissen...


Olivia, kurz "Liv" genannt, hat es in ihren fast 16 Lebensjahren nicht leicht gehabt: Ihre amerikanische Mutter ist eine Literaturprofessorin, die jedes Jahr an einem anderen Ort auf der Welt einen Lehrauftrag erhält und ihr Vater arbeitet in Zürich als Ingenieur. So waren Liv und ihre Schwester zwar schon überall zwischen Kalifornien, Südafrika und Holland, haben jedoch nie das Gefühl irgendwo sesshaft zu werden. Die Sommerferien dürfen sie bei ihrem Vater verbringen und die Schulzeit über leben sie bei ihrer Mutter - wo auch immer das gerade ist.
Doch trotz all den Umzügen kommen die Mädchen mit ihrem Leben gut zurecht und haben vor allem eine Lieblingsbeschäftigung entwickeln: Das Erkunden von Geheimnissen. Und damit haben sie in London definitiv einiges zu tun, denn nicht nur Liv's Traum ist merkwürdig, auch ansonsten gibt es in der Großstadt vieles zu ermitteln und zu erforschen - nicht zuletzt die Identität von Secrecy, der Bloggerin des Tittle-Tattle-Blogs ihrer Schule.

Liv's Art ähnelt der von Gwen aus der Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier. Beide Mädchen analysieren Verhaltensweisen genau und kommentieren alle Ereignisse auf ihre ganz spezielle Art und Weise. Kerstin Gier entführt einen so in eine amüsante Welt einer 15-, bzw. später 16-, jährigen, welche den Leser immer wieder zum Lachen bringt. Man kann das Buch unglaublich schnell durchlesen und wird immer wieder von den Ereignissen mitgenommen. Zusammen mit Olivia versucht der Leser herauszufinden, was es mit den Träumen und verschiedenen anderen geheimnisvollen Dingen auf sich hat und natürlich interessiert es auch ihn, wer eigentlich hinter Secrecy steckt - immerhin weiß sie irgendwie richtig viel!

Kerstin Gier hat es auch mit dem ersten Teil der Traum-Trilogie wieder geschafft einen Jugendroman zu schreiben, der sicherlich nicht nur für 14jährige spannend ist, sondern auch ältere Leser in seinen Bann zieht. Wobei man vermutlich v.a. LeserINNEN sagen muss, da das Buch doch eindeutig wieder Mädchen und Frauen anspricht, allein schon weil es erneut die Sicht eines 16jährigen Mädchens widerspiegelt.
Ich bin auf jeden Fall schon auf den zweiten Teil gespannt und freue mich auf Juni 2014, wenn dieser Teil auf den Buchmarkt kommen wird!
Und falls ich euer Interesse ebenfalls geweckt haben sollte, könnt ihr euch mithilfe der Leseprobe des Fischerverlags einen genaueren Einblick in das Buch verschaffen. Den Tittle-Tattle-Blog findet ihr natürlich auch im Internet, falls ihr etwas mehr über Liv und ihre Freunde erfahren möchtet. Aber seid vorsichtig: Er könnte euch einige Ereignisse schon zu früh verraten!

Außerdem hat der Fischerverlag einen schönen Trailer zu "Silber" erstellt, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Zu finden ist dieser auf Youtube.


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Das Buchcover stammt von der Presseseite des Fischverlags und wird in diesem Rahmen zum Zwecke der Pressearbeit verwendet.
Der Silber-Banner stammt von der Webseite zur Silber-Trilogie und wird dort zur Einbindung in Webseiten und auf Blogs angeboten. 

Donnerstag, 8. August 2013

Der neueste Kinofilm aus dem Hause Marvel: "Wolverine - Weg des Kriegers"


Albträume plagen ihn jede Nacht. Immer wieder kommt Jean in seinen Träumen zu Logan und weist ihn auf seinen Mord an der Geliebten hin. Doch nicht nur sein Leben mit Jean plagen ihn, seine Vergangenheit lässt Logan einfach nicht zur Ruhe kommen, denn ein weiterer Traum jagt den mittlerweile im tiefen Wald lebenden Wolverine: Nagasaki am Tag des Atombombenabwurfs 1945 - Logan hilft einem Japaner, Yashida, den Atombombenabwurf zu überleben. Der Tag ist noch nicht vorbei und schon taucht eine Japanerin bei Logan auf. Sie sei im Auftrag eben jenes Japaners zu Logan gekommen. Er liege im Sterben und wolle sich von Logan verabschieden. Doch dieser will mit der Welt nichts mehr zu tun haben und lässt sich nur schwer überzeugen, nach Japan zu fliegen, vor allem da Flugzeuge nun nicht gerade sein liebstes Reisemittel sind.
In Japan angekommen macht der im Sterben liegende Yashida Logan das Angebot, ihm seine Selbstheilungsfähigkeiten zu nehmen und für sich selbst zu verwenden, sodass Logan das Leben eines normalen Menschen führen könnte. Auch wenn die Aussicht auf einen natürlichen Tod für Logan verlockend ist, so lässt er sich nicht auf das Angebot ein und plant seine eigene Abreise für den Folgetag.
Doch noch bevor Logan abreisen kann, stirbt der alte Japaner und auf seiner Beerdigungszeremonie wird ein Anschlag auf Yashidas Erbin, seine Enkelin Mariko, ausgeübt und Logan muss erneut seine Mutantenfähigkeiten auf die Probe stellen.

Wichtige Hintergrundinfos zu Wolverine aus den vergangenen X-Men Filmen

"Wolverine - Weg des Kriegers" schließt fast nahtlos an die Geschehnisse aus "X-Men - Der letzte Widerstand" an und man sollte zumindest grundlegend die X-Men kennen, um diesen Film zu verstehen. Wichtig sind für diese Folge vor allem zwei Dinge: Wer ist Wolverine? Und wer ist Jean und was ist mir ihr passiert?
Für alle, die die X-Men nicht gesehen haben und den Film "Wolverine - Weg des Kriegers" sehen wollen:
Wolverine bzw. Logan ist ein Mutant, dem Klauen aus den Handrücken wachsen und der sehr starke Selbstheilungskräfte besitzt, sodass er quasi unsterblich ist. Im Verlauf des Films "X-Men Origins: Wolverine" wurde Logans komplettes Skelett mit dem fast unzerstörbaren (fiktiven) Edelmetall Adamantium überzogen, sodass nun Metallklingen aus dem Handrücken Logans wachsen.
Im Verlauf der Jahre verlebt Wolverine vielerlei Abenteuer, später auch mit den X-Men in der heutigen Zeit. Dort lernt er Jean Gray kennen und lieben, die er aber im Film "X-Men - Der letzte Widerstand" töten muss, da deren Kräfte mit ihr durchgehen.

Meinung & Fazit

"Wolverine - Weg des Kriegers" ist erneut ein toller und spannender Superheldenfilm aus dem Hause Marvel, der sinnvoll an die bisherige X-Men-Story anschließt. Die Geschichte ist spannend und mitreißend und lässt die vorherige Liebesgeschichte und das dramatische Ende von "X-Men - Der letzte Widerstand" nicht aus den Augen. Aus einem gescheiterten und lebensmüden Logan wird im Laufe des Films wieder der Wolverine, den man in den vergangenen Filmen kennen gelernt hat und der seine Lebenslust wiederfindet.

Und natürlich wie immer auch heute ein Trailer für einen Einblick in den Film:


Ein Tipp zum Schluss: Bleibt nach dem eigentlichen Film während des Abspanns sitzen - immerhin handelt es sich um einen Marvel-Film!

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Das verwendete Poster zu "The Wolverine" stammt von der englischen Wikipedia und wird hier im Rahmen der "rational use"-Lizenz der United States Copyright Law verwendet, die besagt, dass man eine niedrig skalierte Version der Filmposter verwenden darf, um kritische Kommentare zum zugehörigen Film entsprechend zu kennzeichnen.

The used poster is taken from English Wikipedia website and used under rational use under United States copyright law as it is used scaled-down to provide critical commentary on the corresponding film.

Freitag, 26. Juli 2013

Julie's Ferientipps Teil II: Der Sea Life Abenteuerpark in Oberhausen


Sicherlich einen Besuch wert ist der Sea Life Abenteuerpark in Oberhausen und entsprechend wird ein Besuch in diesem riesigen Aquarium zu einem meiner Ferientipps.

Direkt neben dem CentrO in Oberhausen findet ihr den Sea Life Abenteuerpark. Schon am Eingang wird man mit großen Schildern von Meeresschildkröten und Haien begrüßt, welche man später auch im Riesenaquarium beobachten kann. 

"Über 5.000 Tiere in mehr als 50 faszinierenden Becken und Aquarien" versprach die Internetseite des Sea Lifes in Oberhausen und sie hat definitiv nicht übertrieben: Die Becken und Aquarien im Sea Life sind nach verschiedenen Themen sortiert und sorgen immer für eine angenehme Atmosphäre, die den Lebensraum der Tiere widerspiegelt.


Neben den vielen Tieren in ihren Aquarien erhält man natürlich auch spannende Informationen zur Tierwelt. Wusstet ihr beispielsweise, dass das Seepferdchen die einzige Tierart weltweit ist, bei der das männliche Tier die Jungen zur Welt bringt? Das Weibchen legt nämlich in der Balzzeit nach dem Liebestanz die Eier im Brutbeutel des Männchens ab.

Leider sind mir die Fotos aufgrund des schlechten Lichtes nicht allzu gut gelungen und vor allem die Seepferdchen waren sehr schwer zu erkennen... Aber vielleicht findet ihr es ja trotzdem auf dem Foto?


Dagegen ließen sich natürlich die Otter in einem kleinen Außenbereich des Aquariums sehr gut aufnehmen, auch wenn sie sich um die Mittagszeit ein wenig faul in einem Baumstamm versteckt hatten und ein Nickerchen machten... 


Faszinierend war natürlich auch der Gang durch den berühmten Meerestunnel, in dem über und neben jedem Besucher Haie und Rochen ihre Bahnen ziehen. Über diesem Meerestunnel kann man am Ende der Tour auch eine Glasbodenbootsfahrt machen. Diese lohnt sich aber nur bedingt. Das "Boot" ist leider mehr ein kleines Floß, welches einmal über einen kleinen Bereich des Tunnels gezogen wird. 


Man zahlt für diese Tour 5,- € extra, sieht aber letztlich die gleichen Fische, die man im Tunnel bereits gesehen hat. Spannend waren allerdings die lebensnahen Geschichten, die die Mitarbeiterin uns erzählte. Wusstet ihr z.B. dass Meeresschildkröten deutlich gefährlicher sind als Haie? Haie beißen zwar mal zu, aber wenn man still hält, merken sie schnell, dass Menschen eigentlich überhaupt nicht schmecken und lassen wieder los. Meeresschildkröten beißen einem jedoch schon beim ersten Biss den Arm ab... Also... bei Schildkröten schnell wegschwimmen und bei Haien einfach ruhig bleiben!


Zum Abschluss des Tages könnt ihr dann im Abenteuerpark noch Wasserbahn fahren oder durch den Park spazieren. Dieser ist allerdings eher eine Enttäuschung, da er nur ein paar Spielplätze, die Wasserbahn, eine kleine Jeeptour für Kinder und ein Labyrinth enthält. Die Bezeichnung "Abenteuerpark" ist da meiner Ansicht nach eindeutig zu weit gegriffen...

Insgesamt ist der Besuch des Sea Lifes eine tolle Freizeitbeschäftigung und man kann viel Spannendes über die Meereswelt lernen. Ob man zusätzlich zu den 18,- € Eintrittsgeld (online, regulärer Preis: 23,- €) allerdings noch weitere 5,- € für die Glasbodenfahrt ausgeben möchte, sollte jeder selbst entscheiden. Die Geschichten der TourGuides lohnen sich, aber bei der Fahrt selbst sollte man nicht zu viel erwarten. Ihr könnt übrigens auch am Ende des Aquariumbereichs noch die Tour nachkaufen und euch vorher ein Bild von Boot und Becken machen.

Und damit wünsche ich euch mit einem Foto unseres lieben Nemos viel Spaß bei einem möglichen Besuch und noch eine tolle Urlaubszeit.

Sonntag, 21. Juli 2013

Julie's Ferientipps Teil I

Die Sommerferienzeit hat angefangen. Die Sonne lacht und die Urlaubszeit beginnt. Doch was soll man machen, wenn man sich dieses Jahr vielleicht keinen Urlaub leisten kann? Oder wenn man nur eine Woche in den Urlaub fährt und anschließend noch 1-2 Wochen Zuhause herumsitzt? Was macht man mit den Kindern, die 6 Wochen Ferien haben? Nur Zuhause herumsitzen ist ja auch langweilig...

Um dieses Problem zu lösen, möchte ich eine kleine Reihe zum Thema "Ferientipps" auf meinem Blog anbieten. Diese soll mit einigen Ideen beginnen, die ich in der Vergangenheit bereits außerhalb dieser Reihe veröffentlicht habe. Innerhalb der nächsten Tage und Woche kommen dann regelmäßig neue Ferientipps mit neuen Rezensionen hinzu. Vielleicht kommt ihr ja auf die ein oder andere Idee, was ihr während eurer Ferien, eures Urlaubs oder eurer freien Wochenenden unternehmen möchtet.

Julie's Ferientipps

Zuerst einmal zwei Freizeitparks in NRW, die definitiv einen Besuch bei gutem Wetter wert sind:

Das Phantasialand in Brühl bei Köln

Und ein Besuch im Movie Park Germany in Bottrop-Kirchhellen


Vielleicht seid ihr auch nicht so die Freizeitpark-Fans, sondern beschäftigt euch lieber mit DIY?
Dann helfen euch vielleicht folgende Ideen weiter:



Oder aber ihr sucht etwas für den gemütlichen Familiennachmittag oder ein Treffen im Freundeskreis?
Dann könnte man bei dem momentanen Sonnenschein das schöne Wetter bei einer netten Geocaching-Tour genießen.

Oder aber man setzt sich zu einem gemütlichen Spielenachmittag an den Gartentisch.
Hierfür kann ich euch das Spiel "Village" empfehlen...

Das ist euch alles noch zu anstrengend bei dem warmen Wetter?
Dann sucht euch ein gutes Buch und legt euch gemütlich in den Garten...


Ihr habt einen Blog und habt auch Ferientipps veröffentlicht? Dann schickt mir gern eure Bloglinks und ich verlinke sie hier, sodass wir später eine möglichst große Sammlung an Ferientipps zusammen bekommen!

Freitag, 12. Juli 2013

Die moderne Schatzsuche: Geocaching



Seit November gehe ich diesem Hobby nun je nach Wetterlage mal mehr, mal weniger aktiv nach und ich bin beeindruckt, wie viele Menschen auf der Welt cachen und noch beeindruckter, wenn ich im Bekanntenkreis Cacher finde. Wie sieht es mit euch aus? 

Wie? Ihr kennt das tolle Hobby noch gar nicht? 
Na, dann will ich euch doch nicht länger auf die Folter spannen, sondern euch die weltweite Schatzsuche vorstellen. Denn genau das verbirgt sich hinter dem Wort "Geocaching". Auf der ganzen Welt (und wie ich neuerdings erfuhr, sogar auf der ISS!) liegen kleine Schatzkisten ("Caches") versteckt. In Mauerritzen, an Bushaltestellen, zwischen Steinen oder in Baumlöchern. An den unglaublichsten Orten kann man diese "Geocaches" finden und das auch noch in allen Formen und Größen.
So findet man manchmal ganze Tupperdosen voll mit kleinen Schätzen, die Einen (mehr oder weniger) zum Tauschen verlocken und manchmal auch nur ein kleines Logbuch. 

Schätze? Tauschen? Logbuch? Wie bitte?
Das ist alles ganz einfach: Jeder Cache enthält mindestens ein Logbuch, in welchem man sich mit seinem Namen (bzw. Nickname) eintragen kann und damit dokumentiert, dass man den entsprechenden Cache gefunden hat. Je nach Größe des Caches können dort zusätzlich kleine Präsente hinterlegt sein. Meist handelt es sich dabei um Einkaufswagenchips, Lesezeichen, Haarklammern oder ähnliches. Diese Gegenstände darf man aber nicht einfach aus dem Versteck herausnehmen, sondern muss sie gegen etwas gleichwertiges eintauschen, damit auch der nächste Finder noch Spaß an der Schatzkiste haben kann.
Manchmal findet man auch ganz besondere Items - so genannte "Geocoins" oder "Travelbugs". Diese Gegenstände darf man ohne Tausch aus dem Cache entnehmen. Sie enthalten eine "Trackable"-Nummer (ähnlich der Paketverfolgungsnummer bei Bestellungen), anhand derer man sie im Internet identifizieren kann. Diese Geocoins und Travelbugs wandern von einem Cache zum nächsten und können überall hin transportiert werden. Jeder Finder kann ihn mitnehmen und in einen beliebigen anderen Cache wieder hineinlegen.  

Doch wie findet man überhaupt einen Cache?
Das ist recht einfach: Du gehst z.B. auf die Internetseite www.geocaching.com. Dort registrierst du dich als neuer Cacher und suchst dann unter "Play" -> "Hide and Seek a Cache" nach deinem Wohnort... und du wirst überrascht sein, wie viele Caches es bei dir Zuhause gibt. Vielleicht liegt sogar einer direkt vor deiner Haustür?!
Um den Cache jetzt aktiv zu suchen, brauchst du ein GPS-fähiges Gerät, z.B. ein Smartphone. Dort kannst du eine Geocaching-App installieren (entweder die offizielle, aber kostenpflichtige App von Groundspeak oder die kostenlose open-source Geocaching App von c:geo). Mithilfe der App findest du die verschiedenen Caches, die es auch auf der geocaching.com-Seite gibt. Die App zeigt dir mithilfe des GPS-Signals und der Koordinaten, die im Cache gespeichert sind, den Weg. Anhand eines Kompasses oder bei Bedarf einer Karte kannst du auf dem Smartphone genau erkennen, wie weit der Cache von dir entfernt liegt. Näherst du dich den Zielkoordinaten auf 0-10 Metern, heißt es suchen...
Gefundene Caches kannst du dann online loggen, sodass du am Ende immer sehen kannst, wie viele Caches du bereits gefunden hast.

Profile for Jul1e

Ich hoffe, ich konnte ein wenig euer Interesse an meinem neuen Hobby wecken. Vielleicht probiert ihr es auch mal aus? Was denkt ihr, wäre das etwas für euch? Und falls ihr es kennt: Cachet ihr selbst? Oder habt ihr schon einen Cache gehoben? Was haltet ihr vom Geocaching?

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Das Groundspeak Geocaching Logo ist eine registrierte Marke von Groundspeak Inc. Es wird in diesem Post mit Erlaubnis von Groundspeak genutzt.
The Groundspeak Geocaching Logo is a registered trademark of Groundspeak, Inc. Used with permission.

Montag, 8. Juli 2013

"Ich - Einfach unverbesserlich II" oder "Noch mehr Minions, bitte!"


Minions - Bild von perry_marco via Flickr (CC_BY-Lizenz)
Wer hat sie noch nie gesehen, die kleinen Minions aus "Ich - Einfach unverbesserlich"? Wie, ehrlich nicht? Dann wird es aber Zeit, denn die kleinen, gelben Kerle sind einfach wahnsinnig witzig und machen jeden Kino- oder Fernsehabend zu einem Erfolg!
Wie sie sich über alle möglichen Kleinigkeiten amüsieren oder gegeneinander stolpern und dann verprügeln bis sie von Gru auseinander gezerrt werden - einfach nur klasse! Absolut sehenswert, wenn ihr einfach nur mal euren Spaß haben wollt, egal ob das nun bei Teil 1 auf DVD oder dem soeben erschienenen Teil 2 im Kino ist.

Minions - Foto von avrene via Flickr (CC-BY-Lizenz)

Inhalt & Fazit: "Ich - Einfach unverbesserlich 2"

Gru hat sich inzwischen mit seinen drei Adoptivtöchtern ein angenehmes, bürgerliches Leben erschaffen und plant, in die Marmeladen- und Geleeherstellungsbranche einzusteigen. Doch leider läuft das auch trotz Hilfe der kleinen, gelben Minions nicht ganz so gut. Vom Bösewicht zum Marmeladenproduzenten, das kann ja auch gar nicht gut gehen! Da kommt das Angebot von dem Verbrecherjäger Ramspopo gerade recht. Gru soll ihm und Lucy helfen, einen Kriminellen zu fangen...

Ich gebe zu - die Story ist eine recht typische Verbrecherjäger-Kinderfilm-Geschichte und genau das soll sie ja auch sein, immerhin ist "Ich- Einfach unverbesserlich" ja tatsächlich ein Kinderfilm. Doch den Witz machen natürlich die Minions aus. Und auf diese wird in Teil 2 ein noch stärkerer Fokus gelegt als im ersten Teil. Und auch hier können sie dem Zuschauer, egal ob jung oder alt, einen witzigen Abend bescheren! 

Mein Fazit also: Absolut sehenswert! Hingehen, schauen, Spaß haben. Und 3D wird in dem Animationsfilm sehr gut eingesetzt und beschert ein tolles Kinoerlebnis!

Wie üblich darf natürlich kein Trailer fehlen und somit hier ein kleiner Vorgeschmack auf "Ich - Einfach unverbesserlich 2" mit unseren kleinen, gelben Freunden.


Weil es so schön ist, gleich noch ein Minion-Teaser...



Und zum Abschied für alle Minions-Fans ein Hoffnungsschimmer: Es geht weiter!
Bereits für 2014 ist ein Spin-Off von "Ich - Einfach unverbesserlich" geplant, in dem es um die Minions gehen soll!

Freitag, 28. Juni 2013

Der Google Reader verabschiedet sich...

Viele Blogger haben in den letzten Monaten, Wochen und v.a. nochmal in den letzten Tagen darauf hingewiesen: Google Friends Connect (GFC) wird abgeschaltet.

Was das ist? Du bist kein Blogger und nutzt das nicht? Schau nochmal genau nach, bitte, denn die meisten Follower habe ich z.B. via GFC. Das ist dieser nette Google-Reader, der uns beim Einloggen in das Google-Dashboard alle neuen Posts auf den gefolgten Blogs anzeigt. Genau dieser wird in 3 Tagen - also zum 1. Juli - nun endgültig abgeschaltet.

Doch ihr habt die Möglichkeit eure Leseliste einfach auf einen anderen Folgedienst zu übernehmen. Entweder ihr lasst euch die Posts einfach via RSS-Feeds zuschicken oder ihr nutzt eine der Alternativen zu GFC, die ich euch nun kurz vorstellen möchte:

Bloglovin

Bloglovin ist relativ einfach gemacht. Dort findet ihr jeden Blog anhand der Internetadresse. Dabei muss der Blogbesitzer nichtmals dort angemeldet sein. Anhand der Internetadresse findet ihr jeden Blog und könnt ihm dort folgen. Wie bei GFC werden dort alle neuen Posts angezeigt. Zusätzlich könnt ihr Beiträge als "gelesen" markieren oder wie bei Facebook "liken". Das hilft, die vielen Posts zu ordnen und zu verwalten. Trotz allem ist dieses Tool sehr einfach nutzbar und sehr, sehr unübersichtlich. Außerdem gibt es eine App von Bloglovin für alle Smartphone- oder Tabletnutzer, die auch ziemlich gut funktioniert.
Mir könnt ihr dort folgen, indem ihr auf den Button klickt:

Follow on Bloglovin

Blog-Connect

Blog-Connect wurde von den Betreibern des "Blog-Zugs" gegründet. Dieses Folgetool ist meiner Ansicht nach eine Mischung aus GFC und Bloglovin. Es ist etwas komplexer und bietet die Möglichkeit ein eigenes Profil anzulegen und auch auf Profile der Follower zuzugreifen, während Bloglovin keine Informationen über die Follower herausrückt. Man weiß dort immer nur wie viele Follower man hat, während man bei GFC ja immer auf die Profile zugreifen konnte. Wer dies mochte, dem empfehle ich Blog-Connect als neues Folgetool. Auch dort habt ihr die Möglichkeit Beiträge als "gelesen" zu markieren und Beiträge zu "liken".
Natürlich könnt ihr mir dort auch gern folgen, indem ihr auf den Button klickt:


Beide Anbieter bieten übrigens die Möglichkeit die GFC-Liste mit den Blogs zu importieren, sodass ihr nicht alles kopieren müsst. Die Beschreibung, wie das funktioniert, erhaltet ihr direkt nach der Anmeldung.

Vielleicht kennt ihr noch andere Folgemöglichkeiten? Dann seid ihr herzlich eingeladen, sie in den Antworten zu posten. Ich hoffe, dass ihr das für euch richtige Tool findet und weiterhin Spaß daran habt, meinen Beiträgen zu folgen - egal über welches Tool.

Dienstag, 25. Juni 2013

"Die Sturmkönige" - Eine All-Age-Fantasy-Trilogie von Kai Meyer

Irgendwie habe ich es im Moment mit Büchern, in denen Dschinn vorkommen. Ich gebe es ja zu. Doch diese Dschinn haben mit dem netten Dschinn aus "Drei Wünsche hast du frei", den Roman, den ich im vergangenen Monat vorstellte, nichts mehr gemein.

Die Dschinn in der Trilogie "Die Sturmkönige" von Kai Meyer wurden aus wild gewordener Energie erschaffen, welche vor vielen Jahren im Dschinnland ausgebrochen ist. Zwischen der großen Stadt Bagdad und der kleineren Stadt Samarkand liegt heute nichts mehr als eine große Wüste, in welcher magische Kreaturen Seite an Seite mit den mächtigen Dschinn leben, welche über die Jahre die Menschen immer weiter zurück drängten und eine Stadt nach der nächsten eroberten. In dieser Stadt namens Samarkand, regiert der unbarmherzige  Kahraman ibn Ahmad, der Stellvertreter des Kalifen von Bagdad in Samarkand. Kahraman herrscht seit vielen Jahren mithilfe verschiedenster Verbote, um die Menschen in dieser Stadt abseits allen Lebens zu halten. Eines dieser Verbote betrifft einen der Hauptprotagonisten der Geschichte besonders: Tarik al-Jamal, den besten Teppichreiter Samarkands und einer der wenigen, der trotz der Dschinn noch jahrelang nach Bagdad flog, um Waren zu schmuggeln.

Ein schicksalsschwerer Tag hatte die Schmugglerkarriere Tariks jedoch beendet - der Verlust seiner geliebten Maryam. Seit jenem Tag verbringt er seine Zeit vor allem mit Trinken, Frauen und verbotenen Teppichrennen. Sein Bruder, Junis, hat ihn schon vor Jahren aufgegeben und den Kontakt fast vollends abgebrochen. Doch nun taucht er wie auf dem Nichts auf und will nach Bagdad - den Schmuggelhandel seines Bruders fortsetzen. Zur gleichen Zeit taucht auch eine unbekannte Schönheit aus dem Palast auf, die versucht Tarik zu einer Reise nach Bagdad zu überreden. Doch dieser ist überzeugt, dass eine Reise durch die von den Dschinn bevölkerte Karakumwüste niemand mehr überlebt und weigert sich.
Was also liegt näher als den kleinen Bruder zu fragen? Und will Tarik seinen Bruder allein durch das Dschinnland fliegen lassen?

Kai Meyer hat sich schon lange einen Namen für deutsche Fantasyromane - besonders für Trilogien - gemacht und auch dieser Roman enttäuscht keineswegs! Fesselnd zieht er jeden Fantasy-Fan in seinen Bann und man glaubt gar nicht, wie schnell der erste Teil gelesen ist. Ich hatte mir den ersten Teil in der Weihnachtszeit bei den kostenlosen Kindle-Angeboten herunter geladen und erst einmal eine ganze Weile liegen gelassen, bis ich letztens danach griff - und nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Der Autor wechselt ab und an die Sicht der Hauptprotagonisten und beschreibt die Welt aus deren Sichtweise. Dies ermöglicht einem, viel mehr über die einzelnen Charaktere zu erfahren. Trotz allem bleibt lange eine gewisse Spannung offen, da es vor allem im ersten, aber auch teilweise noch im zweiten Band (Wunschkrieg) sehr schwierig ist, die Charaktere einzuschätzen. Immer wieder muss man darüber nachdenken, wie sie wohl, warum, in welcher Situation reagieren . Mit der Zeit kommen auch immer mehr Fragen auf, die nach und nach im Rahmen der drei Bände beantwortet werden. Der erste Band baut eine gewisse Spannung auf, sodass man unbedingt weiterlesen möchte. Der zweite Teil vertieft dann die Geschehnisse des ersten Bandes und zeigt manche Besonderheiten auf, die vorher verborgen blieben. Noch immer lässt der Autor die Spannung wachsen, um im letzten Teil dann zum abschließenden Showdown zu kommen.

Spannend von der ersten Seite, über den zweiten Teil - was ja nicht immer selbstverständlich ist - bis zum Schluss. Eine rundum gelungene Fantasylektüre, die in einer magischen Welt ähnlich unserer arabischen Länder (also rund um unser Bagdad) angelegt ist. Wer Magie, fliegende Teppiche, magische Wesen, Dschinni und Spannung erleben will, für den ist diese Trilogie genau das Richtige!

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Die Coverbilder zu den drei Teilen von "Dschinnland" stammen von der Presseseite des Bastei Lübbe Verlags.

Dienstag, 4. Juni 2013

Die etwas andere Filmkritik oder: Hangover 3

Heute wird es mal ein bisschen niveauloser in meiner Filmrezension, aber auch so etwas kann man sich ab und an sicher gönnen, denn eines verspricht ein Film aus der Hangover-Reihe sicherlich: Einen gemütlichen und lustigen Kinoabend! Und dieses Mal sogar mit anderer Story als Teil 1 und 2! Ja, ernsthaft! Hangover kommt ohne "Hangover" aus... zumindest fast...
Nach Teil 2 dachte ich nur: Okay... same procedure as last year... Ach nein, das war ja Dinner for One... Damn! Egal, ihr wisst schon, was ich meine.


Also back to topic: Der neue Hangover-Film! Die Story lässt sich schnell zusammenfassen:
Unsere vier Freunde aus den ersten zwei Teilen - Phil, Stu, Doug und natürlich der merkwürdige Alan - sind erneut die Hauptcharaktere des Films. Außerdem spielt der Gangster "Marshall" mit, der bereits im ersten Film erwähnt wurde, und der merkwürdige Asiate, der bereits in beiden vergangenen Teilen mitspielte, Leslie.
Die Handlung ist dann recht simple: Alan baut Mist (genau genommen: erst setzt er seine Medikamente ab und dann schafft er es auch noch, einer Giraffe den Kopf abzutrennen - wtf?), soll zur Behandlung nach Arizona, die drei Freunde bieten an, ihn zu begleiten. Leider kommen sie nie in Arizona an, sondern werden von Marshalls Gangstern (u.a. der Doug aus dem ersten Hangover-Film) entführt. Sie sollen ihm Leslie bringen, der aus dem Gefängnis in Bangkok entflohen ist und Marshall eine ganze Reihe Goldbarren gestohlen hat.
Warum gerade unsere 4 Freunde? Nun... zufällig ist Alan der einzige, der noch Kontakt mit Leslie hat. Kein Wunder eigentlich, denn wenn ihr mich fragt, haben beide einen an der Waffel, aber gut, sei es drum. Die Freunde machen sich also auf die Suche nach dem geflohenen Verbrecher und findet ihn schließlich auch... Doch damit ist der Film natürlich nicht beendet, denn leider tapern sie - wie in jedem Hangover-Teil - von einer unangenehmen Situation in die nächste. Und dabei besuchen sie übrigens auch "Stu's" Prostituierte aus Teil 1 inkl. ihres Sohnes, an dem Alan damals einen Narren gefressen hat, in Vegas.
So habe ich noch irgendwas vergessen? Ah, der Großteil der Story spielt im Drogenstaat Mexico - in Tijuana - und in Vegas... Na, kommen da Erinnerungen auf?

Also recht einfaches Fazit: Verrückt, versaut, teilweise wieder ziemlich weit unter der Gürtellinie und ernsthaft: Alan nervt nach einer Weile sooooowas von! Aber: Ein witziger Kinoabend war es trotz allem.

Viel Spaß euch also bei meinem kleinen Vorgeschmack-Trailer!


Falls ihr euch den Film anseht: Bleibt bis nach dem Abspann sitzen... vielleicht gibt es ja doch noch einen "Hangover"...

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Das verwendete Poster zu "Hangover 3" stammt von der englischen Wikipedia und wird hier im Rahmen der "rational use"-Lizenz der United States Copyright Law verwendet, die besagt, dass man eine niedrig skalierte Version der Filmposter verwenden darf, um kritische Kommentare zum zugehörigen Film entsprechend zu kennzeichnen.

The used poster is taken from the English Wikipedia website and used under rational use under United States copyright law as it is used scaled-down to provide critical commentary on the corresponding film.