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Sonntag, 10. November 2013

Neues aus der Hexenküche - Makronen mit Karamell



Nein, bei mir hat Weihnachten noch nicht angefangen, aber Makronen müssen ja nicht immer weihnachtlich sein, richtig? In diesem Fall sind sie vor allem sehr mandelig und sehr süß. Und - für mich ganz wichtig - enthalten kein Kokos! (Hatte ich erwähnt, dass ich kein Kokosfan bin? Jetzt wisst ihr es...)

Was also braucht ihr für diese Leckerei aus der Hexenküche?
  • 150g gehackte Mandeln
  • 50g Puderzucker
  • 1 Eiweiß
  • 125g Zucker
  • 10g Butter
Die Mandeln verrührt ihr mit dem Puderzucker und dem Eiweiß, bis ein irgendwie angenehmer Teig entsteht. Im Orginalrezept heißt es, er solle geschmeidig werden, wie das allerdings mit gehackten Mandeln funktionieren soll, ist mir ein Rätsel, entsprechend sieht er bei mir auch nachher noch sehr mandelig aus, aber das sollte passen, denn die Makronen schmecken trotzdem sehr lecker!

Sieht der Teig gut aus, formt ihr kleine Kreise aus ihm und legt diese auf ein Backblech mit Backpapier. Achtung: Klebrige Angelegenheit! 

Als nächstes nehmt ihr den Zucker und füllt ihn in einen Topf, dazu gebt ihr 100ml Wasser. Laut Rezept soll diese Mischung nun 10 Minuten bei mittlerer Hitze kochen und da soll Karamell herauskommen. Mmmh... also karamellähnlich sah das bei mir nicht aus, ich würde das eher als Zuckersirup bezeichnen und das änderte sich auch nach weiteren 10 Minuten nicht wirklich. Gut, gibt es halt Zuckersirup auf die Makronen! Doch vorher kommt noch die Butter in die Mischung, wird verrührt und dann kann das Ganze auf die Makronen aufgetragen werden.
Jetzt kommt das Blech noch für 12 Minuten in einen 170° (bzw. bei Umluft 150°) heißen Backofen und dann ist das Hexendessert fertig... 

Etwas abkühlen lassen, vom Blech nehmen... und genießen!

Sehr lecker - auch wenn aus dem Karamell ein Sirup wurde. Wenn jemand von euch noch eine Idee hat, wie ich demnächst tatsächlich Karamell anstelle von Zuckersirup erhalten kann, so würde ich mich sehr über einen Hinweis z.B. in den Kommentaren freuen!


Das Originalrezept stammt aus dem wundervollen Kochbuch "Meine geheime Dessert-Hexenküche" von Brigitte Bulard-Cordeau, welches ich im Januar hier vorstellte.


Samstag, 19. Januar 2013

Selbstgemachte Pommes

Ich konnte es kaum fassen, als ich in der Adventszeit eine Mail von "Spannendes im Netz" erhielt: Ich habe einen Pommes-Maker gewonnen!
Und ihr dürft ihn heute in Aktion sehen. Natürlich funktioniert das Rezept aber auch ohne besonderen Pommes-Maker mit einem einfachen Küchenmesser.

Zum Selbermachen von Pommes benötigt ihr eigentlich nur eine Zutat: Kartoffeln. Berechnet am besten bei Pommes als Beilage pro Erwachsenen zwei große Kartoffeln.

Die Kartoffeln werden zuerst geschält und ca. 10 Minuten im Wasser gekocht. Anschließend nehmt ihr sie heraus und schneidet sie in dünne Streifen. Oder aber ihr benutzt einen Pommes-Maker - das sieht dann so aus.
(Die Bilder lassen sich wie üblich durch einen Klick darauf vergrößern.)


Die Pommes gebt ihr dann auf ein Blech und streicht sie mit Fett ein.


Anschließend das Blech in den Ofen geben und backen bis die Pommes braun werden (ca. 10-20min bei 180-200°C). Dann noch salzen und fertig ist das Essen.


Kombiniert mit Hamburger, Currywurst o.ä. schmecken die Pommes natürlich gleich doppelt so gut...


Das Grundrezept der Pommes stammt von "Spannendes im Netz" (von dem hier verlinkten Post).

Habt ihr auch schon Pommes selbst gemacht? Habt ihr noch Tipps & Tricks für besonders leckere Pommes auf Lager? Ich bin gespannt auf eure Kommentare!

Und: Wie gefallen euch die "bearbeiteten" Bilder? Ich musste unbedingt ein Bearbeitungsprogramm meines neuen Tablets testen und präsentiere euch in diesem Post die Ergebnisse.
Möchtet ihr weiterhin solche "Effektbilder" sehen oder lieber wieder normale?
Die Kritik zum Tablet kommt demnächst, sobald ich es ausführlicher getestet habe.

Montag, 7. Januar 2013

Dessert aus der Hexenküche: Teigtaschen mit Winterfrüchten


Bereits seit meinem Post über Der Junge, der Träume schenkte im Oktober schulde ich euch einen Beitrag über mein wunderschönes Kochbuch Meine geheime Dessert-Hexenküche von Brigitte Bulard-Cordeau.
Dieses Kochbuch mit französischen Desserts fiel mir in unserer Paderborner Buchhandlung (Linnemann) auf einem der Auslagentische auf, weil es so wunderbar von außen gestaltet war und golden glitzerte. Da konnte ich nicht widerstehen und blätterte ein wenig in diesem wundervollen Buch herum und habe es mir dann auch umgehend zum Geburtstag schenken lassen.
Das Dessert-Kochbuch hat 230 Seiten und auf jeder Doppelseite stellt Madame Bulard-Cordeau ein Rezept vor: Kandierte Rosenblätter, Wolfszähne, Desserts mit Blüten wie z.B. Sahnecreme mit frischen Veilchen und vieles mehr. Während auf der linken Seite in diesem Buch immer das Rezept abgedruckt ist, findet man auf der rechten Seite Wissenswertes über die verwendeten Zutaten, Tausendundeine Geschichte zu dem entsprechenden Rezept und verschiedene Tipps zum Dekorieren des Desserts, zur Zubereitung des Rezepts oder ähnliches in der Kleinen Hexenfibel.


Und damit ihr auch mal eines der Rezepte testen könnt und euch von der Qualität der (teilweise durchaus ungewöhnlichen) Rezepte überzeugen könnt, habe ich eines für euch ausprobiert und möchte es euch hier vorstellen. Ich kann dieses Rezept nur jedem empfehlen - ebenso sehr wie das gesamte Dessert-Kochbuch. 


Zuerst kocht ihr die Backpflaumen in einem Topf mit Wasser auf, stellt dann die Herdplatte aus und lasst die Pflaumen noch ca. 10 Minuten darin weichen. Den Backofen könnt ihr nun auf 210°C (Ober-/ Unterhitze) bzw. 190°C (Umluft) vorheizen, während ihr die weiteren Zutaten vorbereitet. 


Die Walnüsse knackt ihr und zerkleinert sie. In einer Schale mischt ihr diese mit Zucker und Zimt.
Den Apfel und die Birne schält ihr, entfernt das Kerngehäuse und schneidet sie in kleine Würfel. Die Würfel könnt ihr dann direkt in die Zucker-Zimt-Nuss-Mischung geben. Dort laufen sie auch nicht an. 
Wenn die 10 Minuten abgelaufen sind, gießt ihr die Backpflaumen ab und lasst sie einen Moment z.B. auf einem Küchenpapier abtropfen. Dann zerkleinert ihr diese ebenfalls und mischt sie unter die Früchte-Zucker-Zimt-Nuss-Mischung.


Nun legt ihr den Filo- oder Blätterteig auf den Tisch oder ein Brett und bestreicht ihn mit zerlassener Butter oder Öl. Dann gebt ihr einen Teil der Früchte-Nuss-Mischung auf den Teig und formt daraus eine Tasche, die ihr an den Seiten mit Zahnstochern befestigen könnt, damit beim Backen nichts hinaus läuft.


Die fertigen Teigtaschen legt ihr dann auf ein Backblech und bestreicht sie von außen mit ein wenig Butter oder Öl. Dann lasst ihr sie 10 Minuten im Backofen backen.


Ich vermute, ihr könnt noch viel schönere Teigtaschen formen als ich, aber für einen ersten Versuch sehen sie doch schon ganz gut aus, oder? Auf jeden Fall schmecken sie sehr lecker - sowohl lauwarm als auch kalt.
Ein ideales Winterdessert! Madame Bulard-Cordeau empfiehlt zusätzlich die Taschen mit dünnen Apfelscheiben zu servieren. Meine Variante: Beschneite Teigtaschen mit Winterfrüchten!


Guten Appetit und viel Spaß und Erfolg beim Nachbacken!

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Der Inhalt des Rezept ist entnommen aus Meine geheime Dessert-Hexenküche von Brigitte Bulard-Cordeau, S. 158.
Das tolle Chalkboard und die passenden Fonts stellte Nadine von Dreierlei Liebelei in ihrem Chalkboard-Special vor. Dort könnt ihr Fonts und Tafel auch für den privaten Gebrauch downloaden. Vielen Dank an Nadine für diese neuen Möglichkeiten!

Freitag, 28. September 2012

Mexikanische Partysuppe

Für meinen Geburtstagsbrunch am kommenden Mittwoch habe ich die Tage ein neues Rezept ausprobiert. Da man bei einem Brunch ja bekanntlich massig zum Essen bekommt und bereits nach dem Frühstück pappsatt ist, suchte ich etwas, dass man mittags noch gut essen kann, dass lecker schmeckt und mal "etwas anderes" ist. Eine Suppe schafft das ganz gut, denke ich. Doch welche? Hühnersuppe? Rindfleischsuppe? Erbsen- oder Linsensuppe? Gulaschsuppe? Tomatensuppe? Irgendwie alles etwas langweilig und kennt man bereits. Doch da stieß ich auf der Internetseite von "Marions Kochbuch" auf ein tolles Rezept: Die mexikanische Partysuppe mit überbackenen Nachos. Perfekt! Diese Suppe musste natürlich erst einmal ausprobiert werden, bevor ich das die Tage meinen Gästen vorsetzen werde.

Das Rezept könnt ihr euch hier genau ansehen. Allerdings solltet ihr dabei einiges bedenken, das mir beim ersten Mal zubereiten aufgefallen ist. Da ich vier Portionen herstellen wollte, nahm ich die doppelte Menge - erhielt am Ende jedoch acht Portionen. Entweder die Marion hat doppelt so große Teller und ein um einiges größeres Verständnis von einer Portion als ich, oder mmh... ja oder... keine Ahnung☺. Ich jedenfalls würde euch empfehlen die angegebenen Zutaten für 4 Portionen zu berechnen. Außerdem solltet ihr wissen, dass mit "1 Dose Tomatenmark" eine von diesen kleinen Tomatenmarkdosen gemeint ist. Ich habe für die doppelte Menge nämlich eine der richtig großen Dosen genommen und danach schmeckte die Suppe mehr nach Tomatenmark als nach sonst irgendwas. Also damit lieber vorsichtiger sein, wenn ihr die Suppe nachkocht. Aber gut, legen wir mal los.

Zuerst bereitete ich einen Großteil der Zutaten entsprechend den Angaben im Rezept vor (Angaben meiner Ansicht nach für 4 Teller Suppe): 200g Tomaten, eine Zwiebel, eine Knoblauchzehe, 1/2 Peperoni (wobei eine ganze auch nicht schadet), 100g Kidneybohnen und 100g Mais (ich habe hierfür einfach 200g Texas Mix genommen).


Alle Zutaten werden jetzt erstmal schön klein geschnitten.


Und Mais und Kidneybohnen werden gewaschen und müssen dann ordentlich abtropfen.


Als nächstes werden die 120g Hackfleisch im Suppentopf mit etwas Olivenöl angebraten. Dem ganzen werden dann die klein geschnittenen Zwiebeln und der Knoblauch hinzugefügt.


Parallel wird in einem kleinen Topf 1/2l Rindfleischbrühe aufgesetzt.


Dem Hackfleischtopf werden als nächstes die Tomaten und Peperoni hinzugefügt und angebraten.


Dann kommt das Tomatenmark hinzu (hier reicht wie gesagt eine ganz kleine Dose). Die Zutaten werden dann vermischt und mit der, in dem kleinen Topf bereits angefertigten, Rinderbrühe aufgefüllt.
Nun fehlen nur noch die Kidneybohnen und der Mais. Beides wird einfach untergerührt.


Und jetzt die Suppe nochmal kräftig mit Pfeffer, Salz und gemahlenem Koriander würzen und je nachdem mit ein bisschen Zucker abschmecken (das nimmt dem Tomatenmark den intensiven Geschmack).

Und fertig ist die mexikanische Partysuppe!


Aber Stop - etwas fehlt noch! Bei einer mexikanischen Partysuppe dürfen die Nachos natürlich nicht fehlen! Entsprechend werden immer ein paar Nachos zusammen auf ein Backblech gelegt und Käse darüber gegeben (z.B. Gouda). Die Nachos kommen dann bei 200°C solange in den Backofen, bis der Käse zerlaufen ist. Die Nachos werden im Anschluss statt Brot zur Suppe gegessen.

Voilà - fertig ist das mexikanische Mittagessen!

Die Suppe schmeckt übrigens wirklich lecker! Kann ich euch nur empfehlen, wenn ihr mal eine etwas andere Tomatensuppe sucht oder eine Feier plant! Allerdings solltet ihr für die ganze Gemüseschneiderei ein bisschen mehr Zeit als 10 Minuten einplanen...

Sonntag, 2. September 2012

Self-made "Mon Chéri"


Ich muss ja zugeben - ich bin ein absoluter Fan von selbstgemachten Pralinen... oder genauer gesagt davon, Pralinen selbst herzustellen. Angefangen habe ich damit bereits vor ca. 5/6 Jahren - mit Baileyspralinen, die nachher aussahen wie kleine *hust* Hundeköttel. Schmeckten zwar tatsächlich nach Pralinen, aber irgendwie wollte sie keiner essen... Naja, irgendwo verständlich. Aber man muss ja mal mit etwas anfangen... und: Kommt Zeit, kommt Rat. Oder in diesem Fall wohl eher Tat und Optimierung, denn mittlerweile sehen meine Pralinen ganz lecker aus - und schmecken umso besser!
Besonders häufig mache ich Chilli-Pralinen mit Cayenne-Pfeffer oder leckere süße Vanilletrüffel. Auch Rumkugeln kommen bei jeder Gelegenheit gut an. Aber immer dasselbe? Und irgendwie passen diese Pralinen mehr in die Winterzeit als in den Sommer. Also habe ich mich mal nach neuen Ideen umgesehen... Wie wäre es z.B. mit "Mon Chéri"-ähnlichen Pralinen? Zufällig gab es auf der letzten Kirmes auch noch passende Pralinenformen, sodass mir diese Pralinen für die Sommerzeit passend erschienen. Und für warme Tage ist es auch recht einfach und ohne großen Aufwand herzustellen. 
Also habe ich mich mal auf die Suche gemacht und gleich mehrere Anregungen für "Falsche Mon Chéri" Pralinen gefunden. Ich habe daraus für mich einfach mal etwas passendes zusammen gestellt, was recht einfach funktioniert - und am Ende auch gut schmeckte!

Man benötigt: 
* ein Glas Sauerkirschen
* etwas Rum
* eine Tafel dunkler Kuvertüre (für eine Pralinenform mit 15 Pralinen)

Über Nacht werden die Sauerkirschen (ohne den Saft!) in einem Schälchen mit Rum eingelegt.
Am nächsten Tag schmilzt ihr die Kuvertüre (entweder wie ich mit einem Pralinenmaker oder einfach im Wasserbad!) und füllt die Pralinenformen zur Hälfte mit Kuvertüre.


Dann werden die Rumkirschen in die Formen gelegt.


Und mit dem Rest der Kuvertüre verschlossen.


Das ganze stellt ihr nun ca. 1/2 bis 1 Stunde in den Kühlschrank...
und holt dann die fertigen Pralinen aus den Formen.

Guten Appetit!