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Mittwoch, 31. Dezember 2014

Jahresrückblick 2014

Ich gebe zu - als Bloggerin habe ich seit Mai diesen Jahres kläglich versagt! Und das tut mir sehr, sehr Leid! Es war einfach zu viel los, als dass ich es v.a. in der zweiten Hälfte 2014 noch geschafft hätte, an meinen Blog zu denken. Hierfür möchte ich mich bei meinen Leserinnen und Lesern recht herzlich entschuldigen - und Besserung geloben! Denn meine "stressige Referendarszeit" ist nun endlich vorbei und somit sollte ich für das nächste Jahr deutlich mehr Zeit für euch haben. Doch dazu später.

Was war denn eigentlich alles los, sodass ich denn Blog so schändlich vernachlässigen musste?

Referendariat und neue Stelle

Im Frühjahr begann die stressige Phase meines Referendariats. Letzte Unterrichtsbesuche standen an, die besonders wichtig für die Abschlussnote sind und dann begann die Vorbereitungszeit auf mein Examen, welches dann letztlich im September folgte. Aber: Ich habe es geschafft und bin endlich vollausgebildete Lehrerin!
Aber bedeutet das etwas mehr Ruhe? Leider nein, denn direkt ging die Suche nach einer Vertretungsstelle los und danach folgte eine stressige Einarbeitungsphase, denn von ein paar Unterrichtsstunden im Referendariat auf eine volle Lehrerstelle wechseln ist gar nicht so einfach. Im Gegensatz zu älteren Kollegen, hat man am Anfang nämlich noch nicht für jede Klasse und Stufe das entsprechende Unterrichtsmaterial. 

Urlaub in Ungarn

Blick auf den Strand von Keszthely am Abend

In den Sommerferien brauchte ich natürlich bei all dem Stress ein wenig Ruhe und nutzte die Zeit für einen schönen Urlaub am Plattensee und in Budapest zusammen mit meinem Freund. Hier ein paar Eindrücke - ich verspreche euch aber noch einen ausführlichen Beitrag im kommenden Jahr!

Unsere Pension Erika in Keszthely am Plattensee
Schifffahrt auf dem Plattensee
Budapester Parlamentsgebäude

Diverse Hochzeiten

Hochzeitsgrüße an diverse Brautpaare von Nils und mir!
Ihr glaubt es nicht, aber im Moment ist meine (wenige) freie Zeit ständig von irgendwelchen Hochzeiten bestimmt, die dann am besten noch alle auf einen Monat fallen. Entsprechend Wochenendplanungen 2014: Eine Hochzeitsfeier nach der nächsten in diversen verschiedenen Arten (traditionell deutsch, deutsch-türkisch, deutsch-russisch,...) - ziemlich witzig :) Und Spaß macht es natürlich auch!

Und bei so vielen Hochzeiten bleibt es natürlich nicht aus... Und ich musste auch noch den Brautstrauß fangen... Aber ganz unter uns: Das hat noch ein bisschen Zeit!


Und das Highlight des Jahres: Mein Umzug von Witten zurück nach Paderborn

Im Schlafzimmer darf der "Himmel" nicht fehlen...
Ja, tatsächlich! Nach sieben Jahren in der Ferne verschlägt es mich dieses Jahr (endlich) wieder zurück nach Paderborn. Mit Heidelberg, Wuppertal und Witten habe ich ja in den vergangenen Jahren wirklich an vielen Orten gelebt, aber auf Dauer zog es mich doch zurück ins gute, alte Ostwestfalen! Natürlich nicht nur aufgrund der sturen Paderborner... Sondern besonders auch, weil Fernbeziehungen auf Dauer doch nervig sind! Und so begann bereits in den Sommerferien die Wohnungssuche, bis wir schließlich im September auf unsere Traumwohnung fanden... die natürlich erstmal renoviert werden musste...

Streicharbeiten im Wohnzimmer
... bevor große Shopping-Touren anstanden ...

IKEA-Shopping-Tour
... und Küchen, Wohnzimmer, Schlafzimmer und Arbeitszimmer aufgebaut werden mussten.
Küchenaufbau
Unsere halbfertige Küche
Das soll mal ein Arbeitszimmer werden... mmmh...
Manchmal mussten wir dabei etwas kreativ werden.
Wie bekommt man z.B. ein 2m hohes und breites Regal in einen Corsa?
Mittlerweile ist aber alles ausgepackt und aufgebaut... Naja... fast alles... Ein paar Kisten stehen noch herum.

Wie ihr sehen könnt: Mein Jahr 2014 war alles andere als langweilig. Da kamen leider Bücher, Kinofilme und natürlich mein Blog viel zu kurz. Aber mein Vorsatz für 2015: Ich werde wieder regelmäßig bloggen und hoffe sehr, euch dann wieder als Leserinnen und Leser dabei zu haben!

Ich wünsche euch allen auf alle Fälle einen guten Rutsch ins neue Jahr und freue mich schon, euch 2015 hier wiederzusehen!

Samstag, 12. Juli 2014

Malta 2013

Endlich sind Sommerferien und das bedeutet: Zeit zum Lesen, Reisen und natürlich Bloggen!
Maltesisches Inland
Bevor ich in meinen diesjährigen Sommerurlaub aufbreche, möchte ich euch natürlich endlich einige Impressionen meines vergangenen Sommerurlaubs zeigen, denn meine Ferien 2013 verbrachte ich auf der wunderschönen Insel Malta.
Die Hügel beim "Roten Fort" in der Umgebung von Mellieha
Malta ist eine von drei Inseln des südeuropäischen Inselstaats "Malta", welcher aus den drei Inseln Malta, Comino und Gozo besteht. Dort sind sowohl das eigene Maltesisch, das wie eine Mischung aus italienisch, griechisch und arabisch klingt, als auch Englisch Amtssprache, sodass viele Englisch-Sprachreisen auf diese Insel fahren. Ansonsten ist Malta touristisch noch eher unbedeutend und lange nicht so überlaufen wie z.B. die spanischen Mittelmeerinseln. Wenn überhaupt sind vor allem Engländer viel auf der Insel anzutreffen.
Kirche von Mellieha
Eigentlich ist es schade, dass diese Insel so unbekannt ist, da sie wunderschöne Gegenden und viele alte Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, die eine Mischung aus europäischer und arabischer Geschichte darstellen.



Seabank Resort and Spa vom Strand aus fotografiert
Gewohnt haben wir im "Seabank Resort and Spa" unterhalb der Stadt Mellieha im Norden Maltas direkt am Strand. Ein wunderschönes All Inclusive 4****-Hotel, das ich jedem nur empfehlen kann. Außerdem sind Sandstrände auf Malta eher selten, weswegen Mellieha einer der idealen Urlaubsorte auf Malta ist.
Blick vom Strand auf Mellieha am Abend
Besonders zu empfehlen ist auf Malta ein Ausflug in die ehemalige Hauptstadt Mdina, deren Ursprünge auf die Bronzezeit zurückgehen. 
Hier finden sich viele alte Gemäuer und auch die Stadtmauer die noch aus dem 9. Jahrhundert n. Chr. stammt und von den Arabern zur Verteidigung um Mdina gelegt wurde. Außerdem findet man dort verschiedene alte Museen, sehr alte Häuser und die St. Paul's Kathedrahle von 1702. 

Kathedrale St. Paul in Mdina
Altarbereich der Kathedrale St. Paul
Innenhof eines Hauses in Mdina
Im Dungeon von Mdina
Wer Spaß an nachempfundener Geschichte hat, dem empfehle ich den Dungeon in der Nähe des Stadttores von Mdina, in welchem man sich die eher gruseligen Teile der Geschichte der Stadt ansehen kann. 


Im Dungeon von Mdina
Eine Gasse in Rabat
Von Mdina aus erreicht man fußläufig die Stadt Rabat, in welcher man alte Katakomben besichtigen kann. Außerdem lohnt sich auch ein Blick in die alten Gassen dieses Städtchens.
Katakomben von Rabat
Katakomben von Rabat
Grotten an der Küstevon Comino
An vielen Stellen wird ein Ausflug zur Blauen Lagune auf die Insel Comino empfohlen. Da diese Ausflüge häufig in Mellieha starten, bot sich eine solche Bootsfahrt für uns natürlich ebenfalls an. Die Bootsfahrt lohnte sich auch wirklich und man bekam während der Fahrt viele Grotten und witzige Felsformationen gezeigt. 
Der "Elephant's Head Rock" an der Küste von Comino
Die Blaue Lagune von Comino
Die Blaue Lagune war leider eher enttäuschend. Viele Urlauber lassen sich über Tag zur Blauen Lagune fahren, um dort in der Sonne zu liegen und den Strand zu genießen, sodass dieser Inselteil von Comino völlig mit Touristen überlaufen ist, ganz im Gegenteil zum Rest von Malta. Alles ist vollkommen überteuert und man findet kaum einen kleinen Flecken zum Ausruhen und schwimmen gehen. Auch wenn der Blick auf die Blaue Lagune wunderschön ist, so hatten wir doch eher das Gefühl als hätte sich dieser Ausflug nicht gelohnt... Weiterempfehlen kann ich die Blaue Lagune also nur bedingt, denn die Grottenfahrt lohnt sich tatsächlich. Stattdessen hätten wir vielleicht lieber die Nachbarinsel Gozo besuchen sollen, da wir gehört haben, dass diese ebenfalls viel zu bieten hat...
Kleinere Buchten an der Küste von Comino am Rand der Blauen Lagune 
Cominos Küste in Richtung der "Crystal Lagoon"
Nachdem wir also einen etwas enttäuschenen Ausflug nach Comino hinter uns hatten, musste noch ein entspannter Tag auf Malta sein, bei dem wir etwas Außergewöhnliches ausprobierten: Eine Fußmassage in der "Fish Lounge", welche sich in der Nähe unseres Hotels befand. Kleine Fische aus der Türkei, die sich von abgestorbenen Zellen ernähren, fressen einem hierbei die alte Haut von den Füßen, sodass die Füße davon super weich werden. Ein faszinierendes Erlebnis, welches die ersten paar Minuten ziemlich kitzelt, sich nach einer Weile aber wie eine Massage anfühlt. Eine Massage, die ich jedem mal empfehlen würde... Eine sehr lustige Erfahrung :-)
Fußmassage in der Fish-Lounge in Mellieha
Fische futtern unsere abgestorbenen Zellen auf...
Insgesamt war der Urlaub auf Malta sehr entspannend und auch sehr interessant und wir haben noch lange nicht alles auf dieser Insel gesehen. Eine Fahrt in maltesische Grotten soll sich z.B. noch sehr lohnen, ebenso wie ein Besuch der Hauptstadt Valletta oder eine Fahrt auf die Insel Gozo z.B. zum "Blauen Fenster". Auch angeboten wird eine Tagestour nach Sizilien, wo man z.B. den Ätna besuchen könnte. 

Fährt jemand von euch dieses Jahr vielleicht nach Malta? Oder habt ihr noch keine Idee, wo es hingehen soll? Diese kleine Insel zwischen Italien und Afrika ist auf alle Fälle einen Besuch wert...

Bei mir geht es allerdings diesen Sommer nicht wieder nach Malta sondern an den Plattensee in Ungarn, um mal wieder etwas Neues kennen zu lernen und anschließend nochmal kurz nach Budapest (meinen Beitrag von 2012 zu Budapest findet ihr hier).

Donnerstag, 1. Mai 2014

1. Mai & Auslosung



Sei mir gegrüßt, du lieber Mai 
Sei mir gegrüßt, du lieber Mai,
mit Laub und Blüten mancherlei!
Sei mir gegrüßt, ihr lieben Bienen,
vom Morgensonnenstrahl beschienen!
Wie fliegt ihr munter ein und aus
in Imker Dralles Bienenhaus
und seid zu dieser Morgenzeit
so früh schon voller Tüchtigkeit.
[...]
(Wilhelm Busch)  

Ich hoffe, meine kleinen Frühlings-Impressionen gefallen euch? Ich gebe zu, dass ich nicht die ideale Kamera habe und ganz gewiss nicht so tolle Fotos mache, wie sie auf vielen Fotoblogs zu finden sind, doch trotzdem hoffe ich, dass euch mein kleiner Frühlingsgruß von meinem heutigen Mai-Spaziergang gefällt.


Vielleicht hat euch der kleine Marienkäfer ja Glück gebracht?
Und euch ein tolles buch vorbei gebracht?
Okay... ich sollte nicht reimen...
und euch erst recht nicht länger auf die Folter spannen...
Denn die große Frage heute lautet ja:
Wer hat "Die Bestimmung" gewonnen?

Gewinner ist die Postnummer....


Und hinter der Nummer 29 verbirgt sich:


Herzlichen Glückwunsch, liebe Ria und vielen Dank an alle Teilnehmer!

Insgesamt gab es sage und schreibe 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und ich freue mich sehr, dass "Die Bestimmung" so großen Anklang gefunden hat. Ich hoffe, ihr hattet an anderer Stelle mehr Glück... Ansonsten: Nächstes Jahr gibt es sicherlich wieder eine Chance auf einen Gewinn im Rahmen von "Blogger schenken Lesefreude".
Vielen Dank euch allen für eure Teilnahme, eure lieben Kommentare und natürlich eure Hinweise auf Lieblingsbücher. Den ein oder anderen Tipp habe ich mir direkt aufgeschrieben...



Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern, allen Teilnehmern und allen die zufällig über meinen Blog stolpern einen wunderschönen, sonnigen Mai!

Sonntag, 26. Mai 2013

Drei Tage Wien



Von Budapest im letzten Jahr geht es jetzt zu einer anderen wunderschönen Stadt an der Donau: Wien, die Stadt des Walzers und der Kaffeehäuser. Ende April verbrachte ich drei tolle Tage in der österreichischen Hauptstadt, genoss das sommerliche Wetter, wandelte auf den Spuren von Sissi und Franz und probierte all die verschiedenen Kaffeesorten, die Wien so zu bieten hat. Hierfür besuchten wir auch eines der bekanntesten Kaffeehäuser Wiens:

Das Café Central.

Kennt ihr eigentlich die merkwürdigen Kaffeesorten Österreichs? Als ich das erste österreichische Café betrat, blickte ich erstmal verblüfft auf das Angebot an Kaffeespezialitäten:


Na, erkennt ihr irgendetwas wieder? 
Wenn ihr - wie ich - Cappuccinofans seid, kann ich euch nur den Melange empfehlen, der schmeckt dem Cappuccino meiner Ansicht nach am ähnlichsten, besteht allerdings aus etwas mehr Milch. Einen einfachen Kaffee mit Milch bekommt ihr bei einer Bestellung eines "Braunen". Wobei "einfach" ist eigentlich untertrieben, da es in Österreich eigentlich keinen Filterkaffee gibt, sondern traditionell mit einem selbst hergestellten "Mokka" gearbeitet wird. Ihr merkt schon: Die Kaffeewahl in Wien ist gar nicht so einfach! Gut, dass bei jeder Sorte eine Kurzbeschreibung dabei steht, sodass man grob weiß, was man erwarten kann...

Wo wir gerade bei Kaffeesorten und Wiener Kaffeehäusern sind darf ich natürlich eines nicht vergessen zu erwähnen: Das Café Sacher, aus welchem die gleichnamige Torte stammt, die auch bei uns in Deutschland bekannt und beliebt ist.


Doch ich will ja nicht nur von den Wiener Cafés und Kaffeesorten schwärmen, sondern euch auch ein wenig Kultur vermitteln, denn davon hat Wien natürlich einiges zu bieten. Angefangen zum Beispiel beim Burgtheater, in welchem bekannte Schauspieler - die man auch durchaus aus deutschen Fernsehfilmen kennt - ihre Schauspielkünste zeigen und tolle Stücke aufführen. 


Natürlich konnten wir uns das Burgtheater nicht entgehen lassen und sahen dort das Stück "Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie" von Woody Allen. Eine tolle Inszenierung in einem wundervollen Theater, dessen Besuch vor allem durch unsere tollen Logenplätze (für sage und schreibe 8 € !!) um einiges bereichert wurde. Habt ihr schon einmal Sitzplätze im Theater gehabt, zu denen euer eigenes, kleines Ankleidezimmer gehörte? Da machte es auch nichts, dass man von unseren Plätzen nicht den idealen Blick auf die Bühne hatte, sondern ein kleines Stück ganz rechts nicht so gut sah...

Im Wiener Burgtheater
Logen mit Vorzimmer im Burgtheater
Das war natürlich noch nicht alles an Wiener Kultur, denn viele alte Gebäude zieren diese wunderschöne Stadt an der Donau.
Angefangen beim Rathaus gegenüber der Hofburg, führt die Straße weiter zum österreichischen Parlament, vor dem es an unserem ersten Tag in Wien direkt hoch her ging, denn der tschechische Präsident wurde erwartet...

Das österreichische Parlament in Wien
Dieser musste natürlich zuerst im Schloss gegenüber gebührlich empfangen werden, weswegen wir kurz dem Ende der Empfangszeremonie im Innenhof der Wiener Hofburg beiwohnten.

Die Wiener Hofburg
Von der innenstädtischen Residenz der Habsburger ist es auch nicht allzu weit bis zur ehemalige Sommerresidenz der österreichischen Kaiser: Schloss Schönbrunn. Gerade für Jemanden wie mich, der früher jedes Jahr die schnulzige Sissi-Reihe verschlungen hatte, ist dieses Schloss natürlich ein absolutes Besichtigungs"MUSS".


Und dann am besten noch ein nettes Foto auf der typischen "Sissi-Treppe" aus den Filmen... Hach ja...


Doch natürlich hat Wien nicht nur das Sissi-Schloss und die innenstädtische Residenz zu bieten, sondern auch das "Doppelschloss" Belvedere ist sehenswert und bietet zusätzlich einen sehr schönen Blick über die Wiener Innenstadt.

Oberes Belvedere
Unteres Belvedere
Von dort aus darf natürlich ein Abstecher zum Hundertwasserhaus nicht fehlen. Dies ist eine von 1983 bis 1985 erbaute Wohnanlage des Künstler Friedensreich Hundertwasser und des Architekten Josef Krawina. Ich hatte davon schon in der Schulzeit gehört und verschiedene Bilder v.a. im Zusammenhang mit diesem ungewöhnlichen Künstler gesehen und entsprechend gehörte ein Besuch des Hauses mit zu unseren Wienplänen.


Natürlich darf auch ein Besuch der Innenstadt Wiens bei "Drei Tagen Wien" nicht fehlen. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit hier ist eindeutig der Stefansdom, der leider bei unserem Besuch teilweise verhüllt war. Aber wann werden Kirchen eigentlich nicht restauriert, wenn man sie besuchen will? ;-)

Dafür konnten wir aber die vielfarbige Innenansicht des Doms genießen, welche durch die farbigen Fenster an der Decke entsteht. Strahlt die Sonne durch diese Fenster in den Dom hinein, wirkt dieser als würde er mit farbigen Strahlern angestrahlt werden...


Und last but not least: Der Prater und das Wiener Riesenrad. Der Prater ist seit der Weltausstellung 1873 ein großer Freizeitpark mit dem Riesenrad als Hauptattraktion. Die einzelnen Gondeln sehen aus wie alte Eisenbahnwaggons und auf der ca. 15minütigen Fahrt erlebt man einen atemberaubenden Blick über Wien. Ein Besuch lohnt sich trotz des hohen Eintrittspreises auf jeden Fall!


Und bevor ihr euch nun auf den Heimweg macht, müsst ihr natürlich auch noch das ein oder andere zu euch nehmen. Dafür empfiehlt sich beispielsweise ein Besuch auf dem Naschmarkt. Über Tag bekommt man dort in unendlich vielen kleinen Läden alles zum Essen zu kaufen, was man sich nur wünschen kann. Hier als Beispiel ein Stand mit Kräutern und Gewürzen aus aller Welt, sowie einer mit den unglaublichsten Sorten an Tees, Kaffees und Chais.



Abends ist dann dieser Teil des Naschmarktes geschlossen - und dafür ist auf der anderen Hälfte die Hölle los, denn dort reiht sich ein Lokal neben das nächste. Für jeden ist das Richtige dabei: Ob typisch österreichisch, italienisch oder asiatisch, dem Essenswunsch sind hier keine Grenzen gesetzt.
Und wer es doch lieber ein bisschen typischer haben möchte, dem kann ich die Heurigen in Grinzig oder einen der Stadtheurigen in der Innenstadt von Wien empfehlen.

Heurige mit typisch österreichischer Livemusik gibt es in Wien Grinzig
Etwas zentraler, aber auch urgemütlich:
Der Stadtheurige des Stifts Melk in Wien
Ich hoffe, euch hat mein kleiner Reisebericht mit der ein oder anderen Empfehlung für Wien gefallen.
Wart ihr schon einmal in Wien? Wie hat es euch gefallen? Was hat euch am besten gefallen?