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Dienstag, 1. Oktober 2013

Rakka-Takka... Julie entdeckt die Metal-Welt


Schon einmal auf einem Metal-Konzert gewesen? Nein? Ich bis Freitag auch nicht... und es war eigentlich auch bis Freitag etwas, was ich definitiv noch nie vorhatte, denn eigentlich stehe ich nicht auf schwarz gekleidete Typen, die herumspringen und "RAKKA TAKKA - MOTHERF***ER" schreien... Um genau zu sein, bin ich eigentlich überhaupt kein großartiger Musikfan. Ein bisschen Radio oder die ein oder andere CD im Auto und das war es auch so ziemlich. Die einzigen Bands, die ich gehört habe, traten meist auf kostenlosen Open-Air-Festivals auf, bei denen die Menschen eher weniger völlig austicken...


Wie um alles in der Welt so jemand wie ich dann gerade auf ein Metal-Konzert kommt?
Nun recht einfach: Mein Freund erkundigte sich bei mir, ob wir die Karten seiner Eltern übernehmen wollten, die sonst verfallen würden. Allerdings hieß es zuerst "Hast du Lust auf ein Acapella-Konzert?" und da ihr ja wisst, dass ich ganz gern Acapella höre, sagte ich natürlich zu. Einige Minuten später kam dann aber noch der Nachsatz: "Achja, das ist kein normales Acapella, sondern Acapella Rock & Metal."
Öhm... "WTF?!" denkt ihr jetzt bestimmt, denn genau das war auch mein erster Gedanke, denn wie im alles in der Welt will eine Acappela-Band Metal spielen? Nicht, dass ich jetzt der große Metalfan wäre (wie bereits erwähnt), aber immerhin weiß ich, dass die Gitarrensoli von Nightwish und Co ziiiiiiiemlich lang und ziiiiiiiiemlich krass sind. Auf der einen Seite stand nun also ein bisschen die Skepsis: Wollte ich wirklich auf ein Metalkonzert? Aber auf der anderen Seite stand die große Neugierde: Wie um alles in der Welt sollte das bitte funktionieren? Acapella und Metal in einem?

Entsprechend machten wir uns fertig - für das erste Metal-Konzert unseres Lebens. Was zieht man da an, damit man nicht auffällt? Ah, ja... schwarz - dann kann ja nichts schief gehen, richtig? So dachten zumindest mein Freund und ich - und liefen damit ganz gut, denn im Gegensatz zu anderen "Zufallsgästen" in orange und rot fielen wir in unserem schwarz nicht ganz so auf und stachen v.a. nicht aus der Menge heraus. Die übrigens machte einen Großteil der "Faszination" des Metal-Konzerts aus. Schon einmal gesehen, wie so etwas ist? Oder besser: Schon einmal die Klichées gehört? Nicht? Darf ich? Dann stellt es euch folgendermaßen vor:
Person Unbekannt schreit:
RAKKA-TAKKA!
Masse in schwarzen Klamotten schreit zurück:
MOTHERF***ER!
Person Unbekannt brüllt erneut:
RAKKA-TAKKA!
Und ja, Menge in schwarz schreit erneut zurück.... Naja hatten wir schon... Wobei... nein, das muss ich definitiv weiterführen, denn diese merkwürdige Person X und Menge "Schwarz" hörte tatsächlich nicht auf zu schreien, so lange sie niemand unterbrach. Im Ernst! Das Einzige, das X und Schwarz zum Stoppen bringen konnte, war die Band, die zwischenzeitlich eingetroffen war und loslegen wollte - nicht, dass ich zu diesem Zeitpunkt RAKKA-TAKKA zum letzten Mal an diesem Abend hörte... Doch schauen wir uns erstmal die Band an:


Bestehend aus einem Schlagzeuger und fünf Sängern machte VAN CANTO sehr schnell richtig gute Stimmung im Saal! Mit einer tollen Abwechslung aus sehr klichéehaften Metal-Songs und ruhigen Balladen, sowohl eigenen als auch gecoverten Songs schaffen sie es, das Publikum - ob Metalfans oder auch nicht - in ihren Bann zu schlagen. Nicht lange dauerte es, bis alle mitklatschten und nach immer mehr Zugaben riefen. Und hatte die Band einmal kurz Durst, half ein Ruf nach "RAKKA-TAKKA" und schon hatte die Band mindestens 10 Minuten ihre Ruhe...
Ich glaube, beeindruckt haben mich vor allem die Acapella-Gitarrensoli. Ich hätte ja nicht erwartet, dass das Ganze tatsächlich so authentisch klingt und man sich quasi die Gitarren echt vorstellen kann.

Aber... es war tatsächlich ziemlich cool! Auch wenn es Live doch um einiges cooler klang, habe ich hier mal ein Youtube-Beispiel des VAN CANTO-Songs "Wishmaster" für euch - natürlich mit "Gitarren"soli ohne Gitarre, denn das einzige Instrument der Band ist ein Schlagzeug!


So und jetzt stelle man sich mich mitten drin vor... äähm... ja :-D Wenn ihr mir schon länger folgt, werdet ihr wissen, dass ich defintiv nicht der MOTHERF***ER-schreiende Typ Mensch bin... Aber Spaß hatte ich trotzdem - übrigens vor allem auch am Publikum, denn beobachtet mal von etwas weiter hinten eine Menge, die ernsthaft einfach nicht aufhört, sich gegenseitig mit RAKKA TAKKA - MOTHER... naja hatten wir schon... diesem Spruch jedenfalls anzuschreien! Und das konnten die ernsthaft ewig durchhalten! Könnt ihr euch das vorstellen? Und während der Songs wurde herumgehüpft, Haare wurden herumgewirbelt (JA - TATSACHE!) und es wurde ge... äähm... wie hieß das? AH! Pogen... Bitte was? Ja... genau... so verständnislos schaute ich auch drein... Wikipedia sagt dazu:
"Der Pogo ist ein Tanz, der seine Ursprünge in der Punkszene der 1970er-Jahre hat. Der Begriff 'Pogo' wird auch für unterschiedliche Arten des Tanzes in der Punk-Szene oder Sub-Genres des Punks und Alternative Rock verwendet." (http://de.wikipedia.org/wiki/Pogo)
Ah... ja... Tanz? Wie bitte?! Ich versuche mal zu veranschaulichen, wie das Ganze aussah:
Person X rempelt Person Y an und springt dabei wild durch die Gegend. Person Y rempelt dann herumspringend Person Z an usw...
So zumindest wirkte dieser "Tanz" auf mich - und ehrlich gesagt, war ich ganz froh, etwas weiter weg zu stehen, da ich zumindest vermute, dass dieser "Tanz" (*hust*) ziemlich weh tun kann! Deren blaue Flecke wollte ich zumindest nachher nicht haben... Aber aus meiner Entfernung hatte ich zumindest die Chance mich blendend zu amüsieren ;-)

Mein Fazit des VAN CANTO - Abends

Die Musik war überraschend gut und ziemlich abwechslungsreich. Von schnell und das für mich bisher "Metal-Typische" bis langsam und viel Inhalt, gab es so ziemlich alles. Die Band machte Spaß und Stimmung im Saal, sodass schnell alle mitklatschten und ihren Spaß hatten (v.a. die Pogo-Leute... *hust*). Die Gitarrensoli in Acapella-Variante waren ziemlich cool und echt gut umgesetzt. Also: Lohnt sich durchaus und ist sicherlich mal eine Möglichkeit "Metal" zu erleben, ohne gleich... mmh... der vollen Ladung (!?) des Heavy Metals ausgesetzt zu sein. Auf alle Fälle spannend... auch die Beobachtung von RAKKA-TAKKA-schreienden Menschen!

Donnerstag, 8. August 2013

Der neueste Kinofilm aus dem Hause Marvel: "Wolverine - Weg des Kriegers"


Albträume plagen ihn jede Nacht. Immer wieder kommt Jean in seinen Träumen zu Logan und weist ihn auf seinen Mord an der Geliebten hin. Doch nicht nur sein Leben mit Jean plagen ihn, seine Vergangenheit lässt Logan einfach nicht zur Ruhe kommen, denn ein weiterer Traum jagt den mittlerweile im tiefen Wald lebenden Wolverine: Nagasaki am Tag des Atombombenabwurfs 1945 - Logan hilft einem Japaner, Yashida, den Atombombenabwurf zu überleben. Der Tag ist noch nicht vorbei und schon taucht eine Japanerin bei Logan auf. Sie sei im Auftrag eben jenes Japaners zu Logan gekommen. Er liege im Sterben und wolle sich von Logan verabschieden. Doch dieser will mit der Welt nichts mehr zu tun haben und lässt sich nur schwer überzeugen, nach Japan zu fliegen, vor allem da Flugzeuge nun nicht gerade sein liebstes Reisemittel sind.
In Japan angekommen macht der im Sterben liegende Yashida Logan das Angebot, ihm seine Selbstheilungsfähigkeiten zu nehmen und für sich selbst zu verwenden, sodass Logan das Leben eines normalen Menschen führen könnte. Auch wenn die Aussicht auf einen natürlichen Tod für Logan verlockend ist, so lässt er sich nicht auf das Angebot ein und plant seine eigene Abreise für den Folgetag.
Doch noch bevor Logan abreisen kann, stirbt der alte Japaner und auf seiner Beerdigungszeremonie wird ein Anschlag auf Yashidas Erbin, seine Enkelin Mariko, ausgeübt und Logan muss erneut seine Mutantenfähigkeiten auf die Probe stellen.

Wichtige Hintergrundinfos zu Wolverine aus den vergangenen X-Men Filmen

"Wolverine - Weg des Kriegers" schließt fast nahtlos an die Geschehnisse aus "X-Men - Der letzte Widerstand" an und man sollte zumindest grundlegend die X-Men kennen, um diesen Film zu verstehen. Wichtig sind für diese Folge vor allem zwei Dinge: Wer ist Wolverine? Und wer ist Jean und was ist mir ihr passiert?
Für alle, die die X-Men nicht gesehen haben und den Film "Wolverine - Weg des Kriegers" sehen wollen:
Wolverine bzw. Logan ist ein Mutant, dem Klauen aus den Handrücken wachsen und der sehr starke Selbstheilungskräfte besitzt, sodass er quasi unsterblich ist. Im Verlauf des Films "X-Men Origins: Wolverine" wurde Logans komplettes Skelett mit dem fast unzerstörbaren (fiktiven) Edelmetall Adamantium überzogen, sodass nun Metallklingen aus dem Handrücken Logans wachsen.
Im Verlauf der Jahre verlebt Wolverine vielerlei Abenteuer, später auch mit den X-Men in der heutigen Zeit. Dort lernt er Jean Gray kennen und lieben, die er aber im Film "X-Men - Der letzte Widerstand" töten muss, da deren Kräfte mit ihr durchgehen.

Meinung & Fazit

"Wolverine - Weg des Kriegers" ist erneut ein toller und spannender Superheldenfilm aus dem Hause Marvel, der sinnvoll an die bisherige X-Men-Story anschließt. Die Geschichte ist spannend und mitreißend und lässt die vorherige Liebesgeschichte und das dramatische Ende von "X-Men - Der letzte Widerstand" nicht aus den Augen. Aus einem gescheiterten und lebensmüden Logan wird im Laufe des Films wieder der Wolverine, den man in den vergangenen Filmen kennen gelernt hat und der seine Lebenslust wiederfindet.

Und natürlich wie immer auch heute ein Trailer für einen Einblick in den Film:


Ein Tipp zum Schluss: Bleibt nach dem eigentlichen Film während des Abspanns sitzen - immerhin handelt es sich um einen Marvel-Film!

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Das verwendete Poster zu "The Wolverine" stammt von der englischen Wikipedia und wird hier im Rahmen der "rational use"-Lizenz der United States Copyright Law verwendet, die besagt, dass man eine niedrig skalierte Version der Filmposter verwenden darf, um kritische Kommentare zum zugehörigen Film entsprechend zu kennzeichnen.

The used poster is taken from English Wikipedia website and used under rational use under United States copyright law as it is used scaled-down to provide critical commentary on the corresponding film.

Freitag, 26. Juli 2013

Julie's Ferientipps Teil II: Der Sea Life Abenteuerpark in Oberhausen


Sicherlich einen Besuch wert ist der Sea Life Abenteuerpark in Oberhausen und entsprechend wird ein Besuch in diesem riesigen Aquarium zu einem meiner Ferientipps.

Direkt neben dem CentrO in Oberhausen findet ihr den Sea Life Abenteuerpark. Schon am Eingang wird man mit großen Schildern von Meeresschildkröten und Haien begrüßt, welche man später auch im Riesenaquarium beobachten kann. 

"Über 5.000 Tiere in mehr als 50 faszinierenden Becken und Aquarien" versprach die Internetseite des Sea Lifes in Oberhausen und sie hat definitiv nicht übertrieben: Die Becken und Aquarien im Sea Life sind nach verschiedenen Themen sortiert und sorgen immer für eine angenehme Atmosphäre, die den Lebensraum der Tiere widerspiegelt.


Neben den vielen Tieren in ihren Aquarien erhält man natürlich auch spannende Informationen zur Tierwelt. Wusstet ihr beispielsweise, dass das Seepferdchen die einzige Tierart weltweit ist, bei der das männliche Tier die Jungen zur Welt bringt? Das Weibchen legt nämlich in der Balzzeit nach dem Liebestanz die Eier im Brutbeutel des Männchens ab.

Leider sind mir die Fotos aufgrund des schlechten Lichtes nicht allzu gut gelungen und vor allem die Seepferdchen waren sehr schwer zu erkennen... Aber vielleicht findet ihr es ja trotzdem auf dem Foto?


Dagegen ließen sich natürlich die Otter in einem kleinen Außenbereich des Aquariums sehr gut aufnehmen, auch wenn sie sich um die Mittagszeit ein wenig faul in einem Baumstamm versteckt hatten und ein Nickerchen machten... 


Faszinierend war natürlich auch der Gang durch den berühmten Meerestunnel, in dem über und neben jedem Besucher Haie und Rochen ihre Bahnen ziehen. Über diesem Meerestunnel kann man am Ende der Tour auch eine Glasbodenbootsfahrt machen. Diese lohnt sich aber nur bedingt. Das "Boot" ist leider mehr ein kleines Floß, welches einmal über einen kleinen Bereich des Tunnels gezogen wird. 


Man zahlt für diese Tour 5,- € extra, sieht aber letztlich die gleichen Fische, die man im Tunnel bereits gesehen hat. Spannend waren allerdings die lebensnahen Geschichten, die die Mitarbeiterin uns erzählte. Wusstet ihr z.B. dass Meeresschildkröten deutlich gefährlicher sind als Haie? Haie beißen zwar mal zu, aber wenn man still hält, merken sie schnell, dass Menschen eigentlich überhaupt nicht schmecken und lassen wieder los. Meeresschildkröten beißen einem jedoch schon beim ersten Biss den Arm ab... Also... bei Schildkröten schnell wegschwimmen und bei Haien einfach ruhig bleiben!


Zum Abschluss des Tages könnt ihr dann im Abenteuerpark noch Wasserbahn fahren oder durch den Park spazieren. Dieser ist allerdings eher eine Enttäuschung, da er nur ein paar Spielplätze, die Wasserbahn, eine kleine Jeeptour für Kinder und ein Labyrinth enthält. Die Bezeichnung "Abenteuerpark" ist da meiner Ansicht nach eindeutig zu weit gegriffen...

Insgesamt ist der Besuch des Sea Lifes eine tolle Freizeitbeschäftigung und man kann viel Spannendes über die Meereswelt lernen. Ob man zusätzlich zu den 18,- € Eintrittsgeld (online, regulärer Preis: 23,- €) allerdings noch weitere 5,- € für die Glasbodenfahrt ausgeben möchte, sollte jeder selbst entscheiden. Die Geschichten der TourGuides lohnen sich, aber bei der Fahrt selbst sollte man nicht zu viel erwarten. Ihr könnt übrigens auch am Ende des Aquariumbereichs noch die Tour nachkaufen und euch vorher ein Bild von Boot und Becken machen.

Und damit wünsche ich euch mit einem Foto unseres lieben Nemos viel Spaß bei einem möglichen Besuch und noch eine tolle Urlaubszeit.

Dienstag, 4. Juni 2013

Die etwas andere Filmkritik oder: Hangover 3

Heute wird es mal ein bisschen niveauloser in meiner Filmrezension, aber auch so etwas kann man sich ab und an sicher gönnen, denn eines verspricht ein Film aus der Hangover-Reihe sicherlich: Einen gemütlichen und lustigen Kinoabend! Und dieses Mal sogar mit anderer Story als Teil 1 und 2! Ja, ernsthaft! Hangover kommt ohne "Hangover" aus... zumindest fast...
Nach Teil 2 dachte ich nur: Okay... same procedure as last year... Ach nein, das war ja Dinner for One... Damn! Egal, ihr wisst schon, was ich meine.


Also back to topic: Der neue Hangover-Film! Die Story lässt sich schnell zusammenfassen:
Unsere vier Freunde aus den ersten zwei Teilen - Phil, Stu, Doug und natürlich der merkwürdige Alan - sind erneut die Hauptcharaktere des Films. Außerdem spielt der Gangster "Marshall" mit, der bereits im ersten Film erwähnt wurde, und der merkwürdige Asiate, der bereits in beiden vergangenen Teilen mitspielte, Leslie.
Die Handlung ist dann recht simple: Alan baut Mist (genau genommen: erst setzt er seine Medikamente ab und dann schafft er es auch noch, einer Giraffe den Kopf abzutrennen - wtf?), soll zur Behandlung nach Arizona, die drei Freunde bieten an, ihn zu begleiten. Leider kommen sie nie in Arizona an, sondern werden von Marshalls Gangstern (u.a. der Doug aus dem ersten Hangover-Film) entführt. Sie sollen ihm Leslie bringen, der aus dem Gefängnis in Bangkok entflohen ist und Marshall eine ganze Reihe Goldbarren gestohlen hat.
Warum gerade unsere 4 Freunde? Nun... zufällig ist Alan der einzige, der noch Kontakt mit Leslie hat. Kein Wunder eigentlich, denn wenn ihr mich fragt, haben beide einen an der Waffel, aber gut, sei es drum. Die Freunde machen sich also auf die Suche nach dem geflohenen Verbrecher und findet ihn schließlich auch... Doch damit ist der Film natürlich nicht beendet, denn leider tapern sie - wie in jedem Hangover-Teil - von einer unangenehmen Situation in die nächste. Und dabei besuchen sie übrigens auch "Stu's" Prostituierte aus Teil 1 inkl. ihres Sohnes, an dem Alan damals einen Narren gefressen hat, in Vegas.
So habe ich noch irgendwas vergessen? Ah, der Großteil der Story spielt im Drogenstaat Mexico - in Tijuana - und in Vegas... Na, kommen da Erinnerungen auf?

Also recht einfaches Fazit: Verrückt, versaut, teilweise wieder ziemlich weit unter der Gürtellinie und ernsthaft: Alan nervt nach einer Weile sooooowas von! Aber: Ein witziger Kinoabend war es trotz allem.

Viel Spaß euch also bei meinem kleinen Vorgeschmack-Trailer!


Falls ihr euch den Film anseht: Bleibt bis nach dem Abspann sitzen... vielleicht gibt es ja doch noch einen "Hangover"...

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Das verwendete Poster zu "Hangover 3" stammt von der englischen Wikipedia und wird hier im Rahmen der "rational use"-Lizenz der United States Copyright Law verwendet, die besagt, dass man eine niedrig skalierte Version der Filmposter verwenden darf, um kritische Kommentare zum zugehörigen Film entsprechend zu kennzeichnen.

The used poster is taken from the English Wikipedia website and used under rational use under United States copyright law as it is used scaled-down to provide critical commentary on the corresponding film.

Montag, 13. Mai 2013

Star Trek into Darkness

Die Geschichte des jungen Star Trek - Teams geht weiter: Captain Kirk, Commander Spock und ihre Crew stehen vor neuen Herausforderungen, doch zuerst einmal müssen sie ihr Schiff zurückgewinnen, denn was wäre Star Trek ohne die U.S.S. Enterprise?


Captain Kirk konnte es wieder einmal nicht lassen und musste sich unbedingt über alle Regeln und Gesetze der Sternenflotte hinwegsetzen, um Commander Spock das Leben zu retten. Also ehrlich, wieso macht man denn sowas? Spock kann darüber nur den Kopf schütteln und meldet natürlich ganz in ehrlicher Vulkaniermanier den Vorfall bei der Sternenflotte. Die ist darüber natürlich ganz und gar nicht erfreut und gibt das Kommando über die Enterprise erstmal zurück an Kirks ehemaligen Mentor - Admiral Pike, während Kirk zurück zur Ausbildung geschickt werden soll. Pike jedoch setzt schnell durch, dass Kirk zumindest als Commander auf der Enterprise bleiben darf... doch dazu kommt es erst gar nicht, denn ein Anschlag auf die Sternenflotte vereitelt alle Pläne...

Das ist der Punkt, an dem der diesmalige Gegenspieler des Enterprise-Teams aktiv wird: Der ehemalige Agent John Harrison gespielt von keinem geringerem als dem genialen Sherlock Holmes Schauspieler Benedict Cumberbatch (in der Serie "Sherlock" des BBC).
Jedenfalls beginnt mit diesem Angriff die eigentliche Geschichte, denn nun wird die Enterprise wieder losgeschickt, um dem Verbrecher das Handwerk zu legen. Mit dabei und von besonderer Bedeutung: 72 neuartige Torpedos, die sowohl den Besatzungsmitgliedern einen gewissen Respekt einflößen, als auch im weiteren Verlauf der Geschichte immer wichtiger werden...

Und damit ich nicht nur rede und rede, dürft ihr natürlich auch wie üblich einen Trailer (Youtube) dazu anschauen, bevor ich zu meiner persönlichen Meinung zum Film komme:


Der Film ist mal wieder ein besonderes "Schmankerl" für eingefleischte Raumschiff Enterprise und Star Trek Fans, wobei ich mich definitiv nicht dazu zählen kann, denn mehr als vielleicht ein oder zwei Folgen habe ich nie gesehen. Trotz allem fand ich auch diesen neuen "jungen" Star Trek - Film wieder klasse, genauso wie schon seinen Vorgänger und auch wenn man (wie ich) die Ursprungsserien nicht kennt, so hat man doch keinerlei Probleme dem Geschehen zu folgen. Allerdings ist es definitiv hilfreich, wenn man den ersten Teil der beiden neuen Kinofilme gesehen hat. Ich vermute aber, dass man auch ohne diese Kenntnisse schnell in die Geschichte hinein findet, da keine großen Vorkenntnisse erwartet werden.

Der Film profitiert natürlich wie viele SciFi-Filme von Effekten und Action, doch auch die Story bleibt nicht zurück und zeigt an einigen Stellen überraschende Wendungen. Leider ist der Film aber nur in 3D zu sehen, welches nicht unbedingt nötig wäre... An der ein oder anderen Stelle ist der 3D-Effekt sicherlich ganz nett, aber grundsätzlich empfinde ich ihn für diesen Film eher als unnötig.

Auf jeden Fall bietet "Star Trek into Darkness" für alle SciFi-Fans, egal ob nun Star Trek - Begeisterte oder nicht ein abwechslungsreiches Filmerlebnis, viel Spaß und Spannung und tolle Schauspieler - allen voran in diesem Film Zackary Quinto (Spock), der für viel Abwechslung sorgt und natürlich Benedict Cumberbatch (Harrison).


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Das verwendete Poster zu "Star Trek into Darkness" stammt von der englischen Wikipedia und wird hier im Rahmen der "rational use"-Lizenz der United States Copyright Law verwendet, die besagt, dass man eine niedrig skalierte Version der Filmposter verwenden darf, um kritische Kommentare zum zugehörigen Film entsprechend zu kennzeichnen.

The used poster is taken from the English Wikipedia website and used under rational use under United States copyright law as it is used scaled-down to provide critical commentary on the corresponding film.

Donnerstag, 22. November 2012

Faszination "Twilight Saga" und Breaking Dawn II

Hatte ich mich eigentlich schon als Twilight-Fan geoutet? Ich hatte ja im August bereits den Zukunftsroman "Seelen" bzw. "The Host" von Stephenie Meyer rezensiert und natürlich dürfen bei Stephenie Meyer auch die Twilight-Romane und mittlerweile Filme nicht fehlen, immerhin ist sie für diese Reihe berühmt geworden! Ich habe die Bücher bereits gelesen, als der dritte Teil, Eclipse, noch nicht erschienen war (ca. 2006) und sich zumindest in Deutschland kaum jemand für die Romane interessierte. Wenn ich damals jemanden von der Faszination "Twilight" überzeugen wollte, starrten mich nur unverständige Blicke an. Mittlerweile haben selbige Leute die Bücher und Filme genauso verschlungen wie ich. Allerdings ist eines heute beim Lesen der Bücher zum ersten Mal sehr ärgerlich: Man weiß, dass es sich um Vampirgeschichten handelt und genau das war es, was die besondere Faszination des ersten Buches für mich ausmachte: Nicht zu wissen, welche Art von Wesen Edward ist und was hinter seinem Geheimnis steckt. Wie Bella versuchte ich damals herauszufinden, was hinter diesem merkwürdigen Typen steckte, der regelmäßig für eine Weile verschwand und Bella so "abstoßend" fand. Diese Faszination ist natürlich mit der zunehmenden Promotion und Werbung, durch die Verfilmung und die beinahe klichéhafte Vermarktung kaputt gemacht worden. Sehr schade übrigens, weil die Bücher wirklich eine andere Art von fantastischen Liebesromanen einleiteten. Genau wie Harry Potter es schaffte, Fantasy-Romane - sowohl Alte als auch Neue - wieder aus der Versenkung hervorzuholen und ihnen eine begeisterte, riesige, moderne Leserschaft gab, schaffte es auch Stephenie Meyer mit ihrer Twilight-Reihe die Vampirromane neu zu beleben - zumindest für mich. Nur schade, dass man mittlerweile sehr komisch angesehen wird, wenn man erzählt, man würde die Twilight-Romane lieben. Hier haben die Filme und die viele Liebes-, Schnulzen- und Mädchen-Werbung mit diversem Promotionsmaterial die Faszination ein wenig zerstört. Und meiner Ansicht nach, sind die Filme eindeutig auf dem Hintergrund der Romanverfilmung besser, als wenn man sie für sich betrachtet. Gerade der erste Film hat seine Längen und aus meiner Sicht hätte man Übergänge und ähnliches viel besser darstellen können. Genauso ist auch der zweite Film eher qualitativ mäßig und übertrieben schnulzig, was aber einfach daran liegt, dass so auch der zweite Romanteil bereits aufgebaut ist. Hier wird natürlich durch die Einführung der Wölfe mit Jacob und dem "Pack" bereits ein wenig mehr Spannung aufgebaut und die große Frage: Wie geht es weiter mit Bella, Edward und Jacob wird vertieft. Im dritten Teil wandelt sich dann die Filmwelt und wird durch die Neugeborenenarmee von Victoria und Riley richtig spannend. Hier zeigt sich noch die "wahre" Natur von Vampiren und nicht die Lieb-Kind-Familie der "vegetarisch" lebenden Cullens. Hier kommt Spannung in Buch und Film hinein, vor allem dadurch, dass im Film nicht nur die bekannten Teile aus dem Roman Eclipse verfilmt wurden, sondern auch die Sicht der Neugeborenenarmee aus "Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl: Das kurze zweite Leben der Bree Tanner" eingebunden wird. Auch die Frage nach der Zukunft der Dreiecksbeziehung Bella - Edward - Jacob klärt sich in diesem Teil. Doch diese Spannung geht natürlich mit Breaking Dawn I wieder verloren, da dieser Teil von der Romanvorlage her einfach sehr schnulzig angelegt ist und man fragt sich, ob Teil 1 und 2 wirklich hätten getrennt verfilmt werden müssen. Der zweite Breaking Dawn Teil verändert die Stimmung der Filme dann jedoch wieder, ist deutlich düsterer angelegt und setzt auf Spannung.

Womit wir dann beim neuesten Film wären... Für diejenigen von euch, die ihn noch nicht kennen, entsprechend hier mal eine kurze Rezension, in der ich natürlich wie üblich nicht zu viel verraten werde - ich gehe allerdings davon aus, dass ich die anderen Filme oder Bücher bis Breaking Dawn I kennt. 


Breaking Dawn Teil II beginnt genau an der Stelle, an der Teil I aufhörte: Bella wacht als neugeborene Vampirin auf und beobachtet die Welt aus einem ganz neuen Blickwinkel. Mithilfe von Edward geht sie erstmalig auf die Jagd und lernt ihre Sinne zu nutzen. Dabei stößt sie jedoch auf einige Kletterer. Wird sie die Menschen töten? Nach der ersten Jagd erwartet sie eine weitere Überraschung: Jacob ist nicht verschwunden, sondern immer noch anwesend, da er - wie ja bereits am Ende von Teil I gezeigt wurde - auf Renesmee geprägt wurde. Bella jedoch weiß von alldem noch nichts und ist, wie zu erwarten sein kann, nicht sonderlich begeistert. Kann sie sich denn als neugeborene Vampirin beherrschen? Immerhin werden Neugeborene leicht von ihren Gefühlen übermannt und unterschätzen ihre Fähigkeiten... Und eine weitere Überraschung erwartet Bella: Ihre Tochter sieht definitiv älter aus als 2 Tage... Wieso nur? Und vor allem - wie lange lebt sie, wenn sie weiterhin in der Geschwindigkeit altert?
Viele Probleme und neue Erfahrungen strömen auf die wiedergeborene Bella ein und auch neue Gefahren bereiten ihr Schwierigkeiten, denn die Volturi sind auf dem Weg...
Der Film ist ein krönender Abschluss der Twilight Saga, der alle Geschichten zu einem Ende bringt und noch einmal in einem spannenden Finale die Cullens auf die Volturi treffen lässt.


Mir hat der Film insgesamt gut gefallen, da er die wichtigsten Themen des letzten Teils abdeckt und in den Film einfließen lässt. Mir fehlte leider die Spannung, die im Buch bei der Vorbereitung auf das Volturi-Aufeinandertreffen herrscht. Nach und nach lernt Bella dort mit ihren neuen Fähigkeiten umzugehen, während im Film alles sehr schnell passiert. Ebenso spielt die Hintergrundgeschichte mit J. Jenks im Film eine solche Nebenrolle, dass man sie dort auch ganz hätte weglassen können.
Einen großen Unterschied gibt es allerdings noch zwischen Roman und Verfilmung: Das Ende! Darauf dürfen sowohl diejenigen, die die Bücher gelesen haben, als auch jene, die die Romane nicht kennen, gespannt sein, denn es gibt eine unerwartete Wendung im Geschehen...
Ich kann euch also nur empfehlen auch das Finale der Twilight-Saga nicht zu verpassen, auch wenn sicherlich die Frage offen bleibt, ob man nicht den schnulzigen Breaking Dawn I und den neuen Teil II hätte in einen Film packen und dafür einige überflüssige Szenen streichen können...


Über alle Filme hin betrachtet, finde ich die Romanverfilmungen gut gelungen und größtenteils auch gut in Szene gesetzt. Natürlich kann in einer Verfilmung nie die volle Faszination von Romanen wiedergegeben werden und natürlich findet man auch an jedem Film seine Mängel. Dann fehlt der eine oder andere Lieblingsteil eines Romans oder aber eine bestimmte Szene oder Situation hat man sich selbst ganz anders vorgestellt. Insgesamt finde ich jedoch, dass der Großteil der Twilight-Saga gut wiedergegeben wird und man erhält einen schönen Eindruck der Gesamtsituation. Obwohl mir - zugegebener Maßen auch nach Breaking Dawn Teil II - die Verfilmung von Eclipse am besten gefallen hat... Was mich aber nicht daran hindern wird, mir auch den neuesten Teil als DVD demnächst zuzulegen. Ich jedenfalls finde es schön, dass die Romane verfilmt wurden, auch wenn mir der Medienrummel um Twilight ein wenig die Faszination der Romane genommen hat - wobei ich sie immer noch zu meinen Lieblingsbüchern zählen würde.

Wie sieht es bei euch aus? Teilt ihr die Faszination "Twilight" mit mir? Habt ihr die Bücher gelesen? Habt ihr die Filme gesehen? Was haltet ihr von den Filmen? Wie fandet ihr die Bücher und wie die Filme als Romanverfilmung?

(Das verwendete Poster zu "Breaking Dawn part 2" stammt von der englischen Wikipedia und wird hier im Rahmen der "fair use" Lizenz der United States copyright law verwendet, die besagt, dass man eine niedrig skalierte Version des Posters verwenden darf, um kritische Kommentare zum zugehörigen Film entsprechend zu kennzeichnen.

The used poster is taken from the English Wikipedia website and used under fair use licence under United States copyright law as it is used scaled-down to provide critical commentary on the corresponding film.)

Montag, 19. November 2012

Kristen Cashore: Die Flammende


Wie bereits in meiner letzten Buchrezension zu Luca Di Fulvios "Der Junge der Träume schenkte" angekündigt, bin ich mittlerweile auch stolze Besitzerin des Buches "Die Flammende" von Kristin Cashore. "Die Flammende" ist der zweite Band einer Fantasy-Triologie der Autorin, zu dem ich bereits den ersten Band "Die Beschenkte" im September vorgestellt habe. Mir wurde in dem Zusammenhang gesagt, dass man die Bände völlig unabhängig voneinander lesen kann und z.B. auch "Die Flammende" vor "Die Beschenkte" zu lesen kein Problem sei. Und: Dem kann ich zustimmen! Also an alle, die "Die Beschenkte" noch nicht gelesen haben: Hier wird nichts über den ersten Teil verraten und ihr könnt genauso erst "Die Flammende" lesen.

Fire ist eine junge Frau aus den "Dells" mit einer großen Besonderheit: Sie ist das einzige noch lebende menschliche "Monster". Monster sind einfach wundervoll, keiner kann sie vergessen, ihre Arten nehmen die unglaublichsten Farben an und: Sie können sich in eure Köpfe schleichen, eure Gedanken lesen und verändern. Alle Lebensarten gibt es in den Dells auch als Monster: Vögel, Raubtiere, Mäuse, Katzen,... und eben auch Fire - eine Monsterfrau mit feuerrotem Haar. Ihr Vater war ebenso ein Monster, von dem alle Menschen angezogen wurden, der Macht besaß durch seine Fähigkeit, die Gedanken anderer zu beeinflussen. Allerdings hat er seine Macht missbraucht, weswegen Fire gegenüber eine große Abneigung herrscht. Und wer wäre nicht angezogen von dieser Frau, die es allein auf Grund ihres Aussehens schafft allen Männer - und vielen Frauen - den Kopf zu verdrehen, auf dass sie diese Frau nie vergessen können. Dies ist ein Problem für Fire, da Abneigung und übermäßige Bewunderung eine Gefahr für sie bedeuten. Entsprechend lebt Fire weit entfernt von einem Großteil der Zivilisation, sicher auf dem alten Gutshof ihres Vaters, umgeben von einigen wenigen, treuen Freunden. Doch das Königreich, in dem sie lebt, ist in Gefahr und Fire scheint die einzige zu sein, die das Reich von den machthungrigen Nachbarn beschützen kann. Fire und ihre Gabe, in die Menschen hineinzusehen. Also macht sie sich auf den Weg, dem König und seinem Bruder, dem Oberfehlshaber der Armee, zur Seite zu stehen und ihre Macht und die Sicherheit ihres Landes zu retten.

Mit ihrem Fantasyroman "Die Flammende" hat es Kristin Cashore, wie schon bei "Die Beschenkte" geschafft, eine spannende Welt zu erschaffen, die einen fasziniert, begeistert und nicht loslässt. Hat man einmal begonnen den Roman zu lesen, verfällt man seiner Geschichte und kann kaum aufhören zu lesen. Ich persönlich finde die Geschichte von Fire noch spannender als Katsas Geschichte in "Die Beschenkte", da die junge Monsterfrau ständig in Gefahr zu schweben scheint, während alle meinen, dass von ihr eine Gefahr ausginge und dabei hat sie eine wundervolle, liebende Persönlichkeit. Verbunden sind die beiden Romane durch die Geschichte des späteren Königs von Monsea (aus "Die Beschenkte"), dessen Hintergrundgeschichte in "Die Flammende" erzählt wird. Ansonsten sind die Bände völlig unabhängig voneinander und spielen auch in verschiedenen Teilen der von Kristin Cashore geschaffenen Fantasywelt. "Die Flammende" lebt in einer Welt, die in "Die Beschenkte" nur als "hinter den Bergen" bezeichnet und niemandem bekannt ist.

Ich kann dieses spannende Buch nur jedem fantasybegeisterten Leser empfehlen und finde es persönlich besser noch als "Die Beschenkte". Allerdings gibt es weniger konkret beschriebene Kämpfe als im ersten Teil, der eine Kämpferin in den Mittelpunkt stellt. Fire liebt den Frieden und die Sicherheit und kämpft dafür, weswegen Kämpfe meist nur als Hintergrundgeschichte kurz angerissen, aber nicht genauer beschrieben werden. Dafür werden die Persönlichkeit und die Probleme der Monsterfrau in den Mittelpunkt gesetzt und ihre Geschichte und ihre Beweggründe für ihr Verhalten werden sehr genau beschrieben. Das macht den Roman allerdings nicht langweilig - keine Sorge! Fire schwebt ständig in Gefahr - seien es übertriebene Liebhaber, eifersüchtige Männer oder Herrschaften, die sich ihre Macht zu Nutze machen wollen. Zwischen Intrigen und Gefahren entsteht so eine spannende Geschichte, die jeden in ihren Bann zieht...

Freitag, 2. November 2012

Filmrezension: Die Vermessung der Welt

Es ist mittlerweile schon einige Jahre her, dass ich den Roman "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann gelesen habe; 5-6 Jahre mindestens. Deswegen erinnere ich mich auch nicht mehr an jedes Detail des Buches. Aber eines weiß ich noch ganz genau: Das Buch beginnt auf der neu eingeweihten Zugstrecke zwischen Göttingen und Berlin, die Gauß ausprobiert, als er zu einem Treffen von Naturwissenschaftlern nach Berlin fährt. Irgendwie hatte sich dieser Buchanfang bei mir eingebrannt. Gauß war nämlich total fasziniert von der Geschwindigkeit dieser neuen Reisemöglichkeit. Was also erwartete ich für den Film? Diese Reise mit dem Zug... und wurde leider enttäuscht. Denn diese Zugreise aus dem Buch findet im Film leider in der Kutsche statt und ist definitiv nicht zu Beginn, sondern erst zum Ende des Films eingebaut (was zeitlich auch mehr Sinn macht, aber sei es drum). Ich habe wirklich bis zum Ende des Filmes auf diese Szene gewartet... und sie kam nicht. Kennt ihr so etwas bei Romanverfilmungen auch? Dass ihr Szenen im Kopf habt und genau die Szenen werden nicht umgesetzt? Naja... was solls... Ansonsten war der Roman (meiner Erinnerung nach) doch recht gut getroffen, auch wenn der Roman mehr über die Humboldt-Brüder erzählt...
Aber ich wollte euch ja nicht vom Roman, sondern vom Film erzählen.

Der Film "Die Vermessung der Welt" basiert also auf dem gleichnamigen Bestseller von Daniel Kehlmann und stellt die Lebensgeschichten des Naturforschers Alexander von Humboldt und des Mathematikers Karl Gauß dar. Alexander wächst als reicher Adliger auf und wird von Beginn seines Lebens an in allen wissenschaftlichen Bereichen gefördert. Er entwickelt schon recht früh großes Interesse an der Natur und bereist schließlich Südamerika, um den fernen Kontinent zu vermessen, neue Tier- und Pflanzenarten kennen zu lernen und neue, wissenschaftliche Erkenntnisse zu sammeln. Hiermit wird er in ganz Deutschland berühmt und seine Erkenntnisse eilen ihm voraus. Jeder kennt ihn und ist von seinen wissenschaftlichen Errungenschaften beeindruckt.
Währenddessen wächst der junge Karl Gauß in einem einfachen Elternhaus heran. Nur durch Zufall erkennt sein mathematisch veranlagter Volksschullehrer das mathematische Genie des jungen Gauß und er schafft es für das junge Mathegenie ein Stipendium beim Baron zu erhalten. Während Alexander von Humboldt in der Weltgeschichte herumreist und die Welt vermisst, entdeckt Gauß eine ganz andere Welt: Die Welt der Mathematik - und erfindet diese neu. Während Humboldt die Begeisterung der Massen hinter sich hat, stößt Gauß mit seinen - für heutige Zeit unverzichtbaren Erkenntnissen - auf Unverständnis.
Im Roman - und im Film - treffen sich Humboldt und Gauß zweimal im Leben: Zu Beginn bei einem Essen des Barons und zum Ende, auf dem zu Anfang erwähnten naturwissenschaftlichen Kongress in Berlin.

Der Film zeigt das (vom Autor fiktiv geschilderte) Leben der beiden Naturwissenschaftler, die letztlich beide nur der Wissenschaft dienen, aber auf so ganz unterschiedliche Weise ihre Erkenntnisse gewinnen. Im Film merkt man sogar, wie sie teilweise auf unterschiedliche Art an denselben Dingen forschen. So legt Gauß die mathematische Grundlage zum Verständnis von Elektrizität, während Humboldt die Elektrizität eines Aals am eigenen Leibe erforscht. Der Film zeigt meiner Ansicht nach sehr deutlich, wie unterschiedlich verschiedene wissenschaftliche Erkenntnisse vom Volk betrachtet werden und wie viel Einfluss die Herkunft zu jener Zeit auf die Bildung hatte. Es ist durchaus ein sehr interessanter Film. Aber: man muss ihn meiner Meinung nach nicht unbedingt im Kino sehen, sondern kann auch auf die DVD oder die Veröffentlichung im Fernsehen warten, denn: Der Film ist nur in 3D im Kino zu sehen... Und dieser Effekt bringt dem Film... nichts!
Ernsthaft... 9-10 Euro (unter der Woche) für den Film auszugeben ist absolut übertrieben! Das ist reine Geldscheffelei... Wenigstens die Wahl, ob man 2D oder 3D gucken will, sollte dem Zuschauer überlassen bleiben...
Darauf ergibt sich also mein Fazit: Wartet mit dem Film, bis er auf DVD oder im Fernsehen erscheint und schaut ihn euch dann an, wenn euch das Leben zweier bekannter Wissenschaftler und deren Hürden interessiert. Es lohnt sich auf jeden Fall... aber nicht unbedingt die 10 Euro für 3D auszugeben...

Und damit wir auch noch was zum Anschauen haben, wie üblich noch der passende Trailer zum Film:


Achja, falls ihr gerade mit Gauß nichts anfangen könnt: Das ist der Typ, dessen Kopf früher auf unseren 10-DM-Scheinen war!

Freitag, 19. Oktober 2012

Filmkritik: 96 Hours - Taken 2

Ich dachte, neben kürzlich gelesenen Büchern wären auch Kinofilmkritiken mal etwas Schönes. Entsprechend möchte ich heute mal mit einem Agenten-Action-Film beginnen, den ich am Mittwoch im Kino gesehen habe. Ich sollte vielleicht der Fairness halber zugeben, dass ich Actionfilme nicht als mein Lieblingsgenre bezeichnen würde, sie aber bei guter Story ganz unterhaltsam finde - und "96 Hours" ist definitiv spannend!

Im ersten Teil von "96 Hours" wurde die Tochter, Kim, des ehemaligen Geheimagenten Bryan Mills von albanischen Menschenhändlern in Paris entführt. Die Organisation ist dafür bekannt v.a. junge Frauen innerhalb von 96 Stunden für immer verschwinden zu lassen. Es beginnt eine Jagd um die Zeit zwischen Bryan und den Albanern.
Solltet ihr den ersten Teil nicht gesehen haben, so empfehle ich euch diesen zu schauen, bevor ihr hier weiter lest, weil sonst der Ausgang der Jagd gespoilert wird. Der Film ist ein spannender Action- und Agentenfilm und es lohnt sich ihn zu sehen! Man versteht Teil 2 allerdings auch ohne Teil 1 gesehen zu haben, denke ich. Aber eines vorweg: Ich empfehle Taken 1 mehr als 2.

In "96 Hours - Taken 2" will der Vater des im ersten Teil von Bryan Mills ermordeten Marko Rache nehmen. Bryan, der drei Tage als Security eines Scheichs in Istanbul gearbeitet hat, lädt Tochter und Exfrau zu einem verlängerten Istanbul-Trip ein. Doch der Urlaub nimmt eine unerwartete Wendung, als die albanischen Menschenhändler des ersten Teils von dem Istanbulbesuch erfahren und Bryan und seine Exfrau entführen. Gemeinsam versuchen Bryan und seine Tochter Kim die Familie in Sicherheit zu bringen.

Während Kim im ersten Teil als hilfloses Mädchen erscheint, wirkt sie in Taken 2 deutlich reifer und unterstützt ihren Vater so gut wie möglich - ohne dabei aus dem Nichts irgendwelche Spezialfertigkeiten erlernt zu haben. Der Film ist erneut sehr spannend gemacht, actionlastig und mit einer logischen Story ausgestattet. Allerdings kommt er nicht an die Spannung des ersten Teils heran und kam mir mit nur 90 Minuten doch sehr kurz vor. Hier hätte man sicher an der ein oder anderen Stelle noch mehr aus dem Film herausholen können. Trotzdem: Der Film macht Spaß und wenn ihr gern mal einen Actionfilm schaut, lohnt es sich, diesen anzusehen.

Und zum Abschluss für euch noch einen filmischen Vorgeschmack auf "96 Hours - Taken 2":


Donnerstag, 20. September 2012

Rezension zu "Die Beschenkte" von Kristin Cashore


Das Fantasybuch "Die Beschenkte" (engl. Originaltitel: Graceling) ist der Debütroman der amerikanischen Autorin Kristin Cashore. Es handelt sich bei diesem Buch um den Auftakt einer Reihe an Büchern, die alle eine in sich abgeschlossene Geschichte beinhalten, aber in derselben Fantasywelt spielen und dort andere Charaktere und ihre Lebensgeschichten beleuchten.

In "Die Beschenkte" wird man direkt ins Geschehen hineingeworfen und liest gespannt, wie Katsa, die Nichte des Königs von Middluns, einen Gefangenen aus den Verließen des Nachbarkönigreiches Sunder rettet. Mit einer unglaublichen Gewandtheit sorgt sie dafür, dass alle Wächter des Königspalastes in Bewusstlosigkeit verfallen, während ihre zwei Gehilfen, der Meisterspion und Hauptmann Oll und der Adjuntant des Königs, Giddon, den Gefangenen retten. Der Gefangene entpuppt sich als Vater des Königs von Lienid, eines weiteren der sieben Königreiche, und wurde aus seiner Heimat entführt. Doch der König von Sunder hat kein Motiv für eine solche Entführung. Wer also lässt einen Königsvater ohne Macht entführen?
Doch das ist nicht die einzige Frage, die Katsa zu beantworten versucht, denn mittlerweile hat sie auch den Neffen des entführten Königs kennen gelernt, der behauptet ein beschenkter Krieger zu sein. Doch irgendetwas stimmt nicht mit ihm... Katsa, selbst eine Beschenkte, traut dem Ganzen nicht...
Das Buch "Die Beschenkte" führt den Leser in eine Welt, die dem hiesigen Mittelalter ähnelt, in der es aber zusätzlich zu Königreichen, Adligen, Bediensteten, Händlern und anderen Menschen auch noch die Beschenkten gibt. Ein beschenktes Kind erkennt man an seinen unterschiedlichen Augenfarben, die sich im Laufe der ersten Lebensjahre zeigen. Mit der Augenfarbe entwickelt sich bei einem beschenkten Kind auch eine ganz spezielle Fähigkeit. Bei Katsa war dies eine ungeheuer drastische Entwicklung, die den Tod ihres eigenen Cousins mit sich brachte. Kein Wunder also, dass Katsa ihre Gabe zum Töten nicht gerade als Hit empfindet... Ganz anders als ihr Onkel, der König von Middluns. Der ist geradezu begeistert davon, das Kind als Machtinstrument nutzen zu können und seine Gegner mit ihr zu bestrafen. Doch leider macht diese Fähigkeit es dem Mädchen nicht einfach - sie wird gemieden, so wie die meisten Beschenkten, doch in ihrem Fall ganz besonders. Wer möchte schon gerne einer Wilden zum Opfer fallen, die gleich jeden tötet?

Der Roman setzt sich intensiv mit den Problemen der jungen Frau auseinander, die in ihrem bisherigen Leben nur sehr wenig Zuneigung erfahren hat und meist allein ihren eigenen Weg finden musste. Ihren Weg durch die Abneigungen der meisten Menschen. So wird Katsas weiterer Lebenslauf, das Finden von Liebe und Zuneigung und die Beweggründe für Katsas Verhalten sehr detailliert erläutert. Leider fehlt hier ein wenig Vergangenheit. So wird im Buch in einer Situation eingestiegen, in der Katsa bereits relativ selbstständig agiert, ihre Macht schon gut kontrollieren kann und sie hat bereits begonnen, sich der Benutzung ihres Königs als Machtinstrument zu widersetzen.
Es ist spannend zu erleben, wie Katsa die Welt sieht und zu lesen, warum sie welchen Weg wählt. Doch hätte ich mir an einigen Stellen ein wenig mehr Tiefe gewünscht. So wird die Vergangenheit und die Entwicklung von Katsa zu der Frau, die sie geworden ist, nicht detailliert erklärt, sondern nur an der ein oder anderen Stelle angerissen. Wie hat es sich entwickelt, dass sie sich nach und nach dem König immer mehr wiedersetzte? Wie ist der Widerstand um sie herum so schnell gewachsen? Hier wäre es schön gewesen, vertiefte Rückblenden einzubinden, um so die Entwicklung Katsas und ihre Einstellungen und Entscheidungen besser zu verstehen.
Trotzdem ist "Die Beschenkte" ein schöner Fantasy-Roman, der sich schnell lesen lässt und den Leser mitreist in seine Welt. Ein schöner Schmöker für alle Altersklassen zum Ablenken, für Zwischendurch oder für den Urlaub. Sicherlich, wenn man viel Fantasy liest, ist die Entwicklung und die Geschichte nichts wirklich Neues, aber schön und flüssig geschrieben und sehr gut vorstellbar. Ich könnte mir das Buch durchaus auch als schönen Fantasyfilm vorstellen und würde ihn sicherlich auch ansehen.

Folgeteile des Romans sind "Die Flammende" und "Die Königliche", falls ich sie demnächst in die Hände bekomme, folgt natürlich ebenfalls eine Vorstellung und dann teile ich euch auch mit, ob man sie auch in einer anderen Reihenfolge lesen kann. Falls sie schon jemand von euch gelesen hat: Wie seht ihr das? Und was haltet ihr von "Die Beschenkte" oder einem der beiden anderen Bücher?

Dienstag, 21. August 2012

Stephenie Meyer: Seelen


Bei dem SciFi-Roman, den ich euch heute vorstellen möchte, handelt es sich um ein weiteres Buch der Bestsellerautorin der Twilight-Reihe Stephenie Meyer. Nun höre ich glatt schon einige stöhnen "Nicht noch ein Buch mit Glitzervampiren"... wobei ich zugeben muss, dass ich an der Reihe auch wirklich Spaß hatte... Aber, da diese Reihe so ziemlich jeder - zumindest vom Namen her - kennt, werde ich dazu keinen Blogpost machen. "Seelen" - oder The Host", wie es im englischen Original heißt - hat aber absolut gar nichts mit vegetarisch lebenden Vampiren, Werwölfen oder ähnlich fantastischem zu tun. Im Gegenteil: The Host beschäftigt sich mit einer Zukunft, in der Aliens unseren Planeten fast komplett bevölkert haben.
Allerdings handelt es sich hierbei nicht um kleine, grüne Marsmenschen, die mit riesigen Raumschiffen auf die Erde kamen und alle Menschen umbrachten. Nein, diese Spezies ist etwas anderes. Bei ihnen handelt es sich um kleine, silberfarbene "Seelen", die in den Körper eines Wirtes ("Host") eingepflanzt werden und dann dessen Erinnerungen und Leben übernehmen - und tatsächlich die Rolle des Wirtes annehmen.

Stellt euch einmal vor, nach und nach würden immer mehr negative Nachrichten aus Fernsehen und Zeitung verschwinden. Es würde nur noch über positive Dinge berichtet werden. Ihr hättet besonders liebenswürdige und hilfsbereite Nachbarn... Das wär doch klasse, oder? Wer käme da auf die Idee, dass vielleicht der Nachbar eine fremde Seele eingepflanzt bekommen hat, die nun sein Leben steuert? Nach und nach würde das Leben immer netter werden... aber sicherlich auch etwas langweilig, denn welche liebenswürdige Seele denkt sich spannende Krimis für das Abendprogramm aus? Viel zu brutal...

Wanderer ist eine solche Seele. Eine Seele, die schon auf vielen verschiedenen Planeten in die Körper unterschiedlichster Planetenbewohner eingepflanzt wurde und deren Leben bis zum Ende lebte. Nun ist es an ihr, in den Körper einer menschlichen Rebellin namens Melanie eingepflanzt zu werden. Die Erde ist bereits von den Seelen bevölkert und nur vereinzelte Menschen leben noch in Versteck. Melanie ist - oder besser war - eine solche Überlebende. Eine Rebellin. Wanderer soll nun herausfinden, wo sich die letzten, noch unbeseelten Menschen aufhalten. Wanderer kennt die Seelen. Sie sind liebenswürdig. Sie wollen den Menschen nur helfen. Sie wollen das Leben auf einem Planeten erhalten, das durch dessen Bewohner über kurz oder lang nur zerstört würde. Doch irgendwie ist es merkwürdig in dieser Wirtin. Denn Melanie verschwindet nicht einfach, so wie Wanderer es von ihren vielen anderen Wirten auf anderen Planeten gewohnt ist, sondern spricht zu ihr, enthält Wanderer Erinnerungen vor und zeigt ihr auch, was Liebe ist.
Die Seelen verstehen das teilweise brutale Leben der Menschen nicht, doch schafft Melanie es, Wanderer zu zeigen, was Menschlichkeit ausmacht? Oder schafft Wanderer es, Melanie völlig auszulöschen? Doch ist dies nicht ebenso brutal, wie jemanden zu töten?

Das Buch "Seelen" stößt an vielen Punkten auf Probleme der Menschheit, zeigt aber auch deutlich, wo unsere Stärken liegen, was behütet werden muss. Warum ist die Menschheit häufig so brutal und unverständlich? Warum so viel Gewalt? Aber auf der anderen Seite - so viel Liebe? Wanderer versteht es nicht, wie Menschen so sein können, doch sie lässt sich auf ein Abenteuer mit ihrer Wirtin ein, das sie als Seele eigentlich nicht mitmachen sollte. Denn sie gehört einer Gemeinschaft an, die zueinander hält und füreinander sorgt, in der niemand lügt, alle immer nett, freundlich und hilfsbereit sind. Einer Gemeinschaft, in der es keinen Hass, keine Gewalt und keine Kriege gibt. Doch merkt sie erst im Beisein von Melanie, was es bedeutet, andere Planeten und ihre Bewohner einzunehmen und die Körper anderer Wesen als Wirte anzunehmen.

Ein beeindruckendes, spannendes Buch, das einen nicht loslässt - zumindest wenn man über die ersten ca. 100 Seiten hinweg ist, denn die ziehen sich leider ein wenig und beinhalten hauptsächlich die Erklärungen von Wanderers Welt, untermalt mit Melanies Erinnerungen... Doch danach wird es richtig spannend und man möchte das Buch gar nicht mehr beiseite legen, denn man muss unbedingt erfahren, wie es weitergeht mit Wanderer, Melanie, Jared, Jamie und vielen anderen, die ihr beim Lesen dieses Buches kennen lernen werdet.

Außerdem gibt es noch einen weiteren Grund, sich dieses Buch schnell zuzulegen und zu lesen: Denn im März 2013 kommt der Film zum Buch in die Kinos. Und einen Teaser-Trailer gibt es schonmal auf Youtube:


Samstag, 24. März 2012

Tribute von Panem - Hunger Games

Ich habe mir überlegt, dass es nun mal eine Reihe von mir zum Thema "Bücher" gibt - und möchte aus gegebenem Anlass gleich mit der Triologie "Tribute von Panem" oder auf Englisch "Hunger Games" beginnen. Gegebener Anlass warum? Na, weil vorgestern der zugehörige Film im Kino anlief! Was also sind die Tribute von Panem eigentlich?

Die Tribute von Panem spielt in unserer Zukunft in den heutigen USA. Die Welt, wie wir sie kennen, wurde von den Menschen selbst zerstört und nur einige tausend Menschen konnten sich vor der endgültigen Zerstörung retten. Diese Menschen bauten eine neue Zivilisation auf, bestehend aus einer Hauptstadt und 13 Distrikten. Doch mit der Zeit fühlten sich die Distrikte unterdrückt und begannen eine Revolution, die zu der Zerstörung von Distrikt 13 führt und die Hunger Games - Hungerspiele - hervor brachte. Die Hunger Games dienen dazu, die Distrikte unter Kontrolle zu halten und finden einmal im Jahr statt. Dazu werden aus allen 12 noch verbliebenen Distrikten je ein Mädchen und ein Junge im Alter von 12 bis 18 Jahren als "Tribute" ausgelost, die dann gemeinsam in eine Arena gesteckt werden, in der es um Leben und Tod geht. Nur ein einziger darf diese Arena lebend verlassen...
In diesem Jahr wird in Distrikt 12, dem Distrikt, der für die Lieferung von Kohlen zuständig und insgesamt sehr verarmt ist, ein kleines Mädchen ausgelost - Primrose Everdenn. Ihre ältere Schwester Katniss ist entsetzt und meldet sich freiwillig zu dieser Todesmission, um ihre Schwester zu schützen. Gemeinsam mit Peeta Mellark, einem Jungen, der Katniss vor vielen Jahren einmal vor dem Hungertod bewahrte, macht sie sich auf in die weit entfernte Hauptstadt. Dort sind beide geschockt von dem Überfluss an Nahrungsmitteln, der Verschwendungssucht der Hauptstädter und vor allem deren Begeisterung für die Hunger Games - Spiele bei denen Kinder nach und nach abgeschlachtet werden.
Beide werden zusammen mit 22 weiteren Tributen in die Arena gesteckt, wo es nur noch darum geht, zu überleben...

Das Buch ist wirklich faszinierend, denn es spielt zwar in der Zukunft, zeigt aber eine Welt, die immer und jederzeit irgendwo auf der Welt vorhanden ist. Betrachtet man nur den Überfluss in den westlichen Ländern im Vergleich zur Armut in Entwicklungsländern, kann man solch eine Problematik bereits sehen. Die komplette Triologie ist aus Sicht von Katniss Aberdeen geschrieben und zeigt ihre Ängste, Verwirrungen und Wünsche sehr detailliert auf. Es macht Spaß zu lesen, ist spannend und zeigt im Hintergrund trotz allem eine Gesellschaft auf, wie man sie am eigenen Leib nicht erfahren möchte. Doch die Geschichte macht auch Hoffnung...

Wer lieber Filme schaut als Bücher: Alles was ich hier beschrieben habe, ist auch Bestandteil des neuen Kinofilms "Tribute von Panem". Der Film ist sehr spannend und interessant gemacht. Und ich muss ehrlich sagen: Er hat meine Erwartungen eindeutig übertroffen, denn normalerweise sind Buchverfilmungen doch eher enttäuschend, da zu viel weggelassen werden muss. Doch diese Verfilmung schafft es tatsächlich die Probleme, Gefahren und Ängste der Jugendlichen im Film deutlich zu machen und über spannende Arenakämpfe und überhastete Fluchten, die Dominanz, Arroganz und den Überfluss der Hauptstadt nicht zu vernachlässigen.

Sonntag, 19. September 2010

Testbericht zu Qualität und Service bei Notebooks von One: Project TOTAL DESTRUCTION

Vor zwei Jahren kaufte ich ein Notebook bei der Firma "One" - früher "BrunenIT" wie ich später erfuhr. Meine Erfahrungen der letzten Jahre, was Qualität und Service von One-Notebooks und der Firma selbst angeht, habe ich in einem Video zusammengefasst. Ebenso den Entschluss, den ich nach zwei nervenaufreibenden One-Jahren fassen musste: Die totale Zerstörung...

Viel Spaß dabei!

Ich freue mich natürlich über Youtube-Kommentare und Weiterleitungen ;)

Falls jemand von euch auch schonmal Ärger mit One hatte, höre ich diese Geschichten natürlich ebenfalls gern!

EDIT 2012: Leider wurde das Originalvideo aufgrund der "Break Stuff"-Hintergrundmusik von Youtube in Deutschland gesperrt. Hier ein Alternativvideo mit CreativeCommons-Musik, mit dem wir auch an einem Videowettbewerb zum Thema "Rache" in Bielefeld teilgenommen haben: